Arbeitskreise

Interoperabilität aktiv mitgestalten

Arbeitskreise (AKs) werden von dem Kompetenzzentrum für Interoperabilität (KIG) und dem Interop Council ins Leben gerufen und verfolgen für eine begrenzte Zeit ein ganz bestimmtes Ziel auf unserer Roadmap für Interoperabilität. Die AKs entwickeln partizipativ die Grundlagen für gemeinsame Standards und verbindliche Festlegungen. Dafür arbeitet eine interdisziplinäre Gruppe von Expert:innen an definierten und terminierten Projekten, um die identfizierten Bedarfe in Deutschland zu erfüllen.

Laufende Arbeitskreise

  • Rolle von Patientenportalen im Zusammenspiel mit Primärsystemen und ePA

    Ziel des Arbeitskreises ist die Entwicklung eines Plans, wie der Datenaustausch zwischen einrichtungsspezifischen Patientenportalen, einrichtungsspezifischen Primärsystemen und der bundesweiten ePA künftig standardisiert stattfinden sollte, inklusive der Aufnahme von Impulsen aus dem Ausland.

Abgeschlossene Arbeitskreise

  • Governance für Kernprofile

    Handlungsempfehlungen für eine Governance für die Erarbeitung und Umsetzung von Kernprofilen für das deutsche Gesundheitswesen.

  • Einführungskonzept Laborbefund

    Ziel des Arbeitskreises ist es, ein ganzheitliches, gestuftes Einführungskonzept für das MIO Laborbefund und eine Blaupause für die Einführung weiterer MIOs zu erarbeiten.

  • Analyse Umsetzung ISiK

    Ziel des Arbeitskreises ist es eine Übersicht zur Umsetzung von ISiK in den Krankenhäusern zu erarbeiten. Aktuelle Barrieren in der Umsetzung und Showstopper sollen benannt werden um in der Konsequenz Maßnahmen zu formulieren, die die Umsetzung von ISiK in der Fläche beschleunigen könnten.

  • Erstellung eines kardiologischen Basisdatensatzes

    Mit dem Arbeitskreis „Analyse des Status quo der Patient Journey Herzinsuffizienz“ wurde die Handlungsempfehlung zur Definition eines „Standard-Herzinsuffizienz-Datensatzes“ formuliert. Dieser Datensatz soll in Form von FHIR Profilen die notwendige (Daten-)Kommunikation in der Versorgung unterstützen.

  • Analyse der Medikationsprozesse

    Verordnungs- und Dispensierprozesse im klinischen sowie ambulanten Bereich sollen visualisiert und analysiert werden. Anhand der Analysen sollen Handlungsempfehlungen zur Erhöhung der syntaktischen, semantischen aber ggf. auch operationalen und rechtlichen Interoperabilität formuliert werden.

  • Potenziale von Referenzarchitekturen

    Am Beispiel Krankenhaus-IT

    Einschätzung zur grundsätzlichen mittel- bis langfristigen Machbarkeit einer harmonisierten IT-Architektur bzw. IT-Landschaft sowie der potenziellen Granularität ebendieser.

    Zur Fokussierung adressiert der AK zunächst primär den Krankenhaussektor.

  • Pflege Journey

    Ziel des Arbeitskreises soll es sein, Anforderungen der an der Pflege Beteiligten zusammen zu tragen, um dann die notwendigen Standardisierungsvorhaben passgenau anzuschieben.

  • Fachanwender Journey Onkologie

    Erstellung einer Übersicht vorhandener (Daten-) Schnittstellen entlang der Fachanwender Journey im onkologischen Behandlungsverlauf am Beispiel Lungenkarzinom.

  • Analyse der Effizienz der Archiv- und Wechselschnittstelle (AWST)

    Der Arbeitskreis analysiert die aktuellste AWST-Spezifikation (Version 1.3) in Bezug auf die Use Cases Archivierung und Wechsel des Primärsystems, die Steigerung der Wechsel- und Migrationseffizienz sowie Kompatibilität zu den Definitionen der ISiK und potenziell relevanten MIOs.

  • Analyse der Anforderungen an nationale Terminologieservices

    Erarbeitung und Analyse der Anforderungen an Infrastruktur, Inhalte, Services, Zugang und Pflege nationaler Terminologieservices.

  • Verbindliche Regeln zur Nutzung eines Referenzvalidators

    Der Arbeitskreis evaluiert den verbindlichen Einsatz, Weiterentwicklung und Betrieb von weiteren Prüfmodulen für den von der gematik bereitgestellten Referenzvalidator.

  • Analyse des Status quo der Patient Journey „Herzinsuffizienz“

    Patient Journey für Bewertung der Interoperabilität und Entwicklung von Handlungsempfehlungen in einem Positionspapier

  • Datenflow in einem onkologischen Behandlungsverlauf

    Entwicklerjourney mit Bewertung der Interoperabilität der Szenarien im Hinblick auf verwendete Technologien, Standards, Protokolle und Terminologien

  • Kartierung von Interoperabilitäts-initiativen

    Erstellung einer Übersicht von Interoperabilitätsinitiativen und deren Akteure mit Bezug zu FHIR im deutschen Gesundheitswesen

An Arbeitskreisen teilnehmen

Was sind Arbeitskreise und wie komme ich da rein?
Diese Frage wird in dem Video aus Sicht eines Mitglieds im Expertenkreis beantwortet.
Sie sind nicht im Expertenkreis, wollen aber trotzdem an Arbeitskreisen teilnehmen?
Kein Problem, jede Sitzung der Arbeitskreise ist öffentlich und Sie können jederzeit als Gast daran teilnehmen.

Voraussetzung für die Mitarbeit in Arbeitskreisen ist die Mitgliedschaft im IOP-Expertenkreis. Alle Informationen zum Expertenkreis und der Bewerbung finden Sie hier.

Zum Expertenkreis

Sie möchten Teil eines Arbeitskreises werden?

     
  • Bitte nutzen Sie das Kontaktformular und reichen Sie Ihre erforderlichen Angaben ein
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  • Sichtung der Bewerbungen und Erarbeitung einer Besetzung durch die/den Arbeitskreis-Vorsitzende:n zur Vorlage beim Interop Council 
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  • Einberufung des Arbeitskreises binnen zwei Wochen (sofern keine begründeten Einwände eingehen) und Information an Bewerber:innen
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  • Bewerbungsfrist: wird bei der Initiierung eines neuen Arbeitskreises bekannt gegeben
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