Verbindliche Regeln zur Nutzung eines Referenzvalidators
Verbindliche Regeln zur Nutzung eines Referenzvalidators
Dieser Arbeitskreis hat zum Ziel, zu identifizieren, wie Prüfmodule kosteneffizient durch die verschiedenen Standardisierungs- und Spezifikationsakteuren des deutschen Gesundheitswesens erstellt und betrieben werden können. Darüber hinaus soll eine Priorisierung zu erstellender Prüfmodule erarbeitet werden. Die Ergebnisse finden sich anschließend in einem Positionspapier mit Handlungsempfehlungen wieder.
Handlungsempfehlungen
Handlungsempfehlung | Implikationen |
| gematik soll verantwortliche Organisation zur Umsetzung des Referenzvalidators sein |
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| Für jede FHIR-Spezifikation mit Relevanz für das deutsche Gesundheitssystem soll ein Plugin für den Referenzvalidator erstellt und dauerhaft aktuell gehalten werden |
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| Für jedes Softwaresystem, welches FHIR-Datensätze erstellt oder verarbeitet, soll der Referenzvalidator zur Qualitätssicherung im Entwicklungsprozess zum Einsatz kommen |
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| Im Fall von Zertifizierungen soll der Referenzvalidator als neutrale Instanz der Prüfung der Konformität eingesetzt werden |
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| Dem IOP-Council wird vorgeschlagen, den Kriterienkatalog zur Aufnahme von Standards in INA um die Bereitstellung von Plugins für den Referenzvalidator zu erweitern |
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Abschlussergebnis
Beschlussfassung
Beschlussfassung
Die Ergebnisse des Arbeitskreis Verbindliche Regeln zur Nutzung eines Referenzvalidators werden von den Mitgliedern des Interop Councils mit einem Stimmenverhältnis von
- 7/7 der ordentlichen Mitglieder
im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen.
| Mitglied | Stimme | Datum |
|---|---|---|
| S. Thun | Ja | 16.03.2023 |
| S. Heckmann | Ja | 16.03.2023 |
| S. Jedamzik | Ja | 16.03.2023 |
| R. Degner | Ja | 16.03.2023 |
| J. Studzinski | Ja | 16.03.2023 |
| M. Sedlmayr | Ja | 16.03.2023 |
| A. Diehl | Ja | 16.03.2023 |
Das Datum des Beschlusses ist gleichzusetzen mit dem Abschluss des schriftlichen Umlaufverfahrens.
Alle Daten im Überblick
Leitung
Leitung
Vorsitz: Ralf Degner
Stellvertreter: Lars Treinat
Mitglieder
Mitglieder
Sydow, Karl - Gruppe: Industrieverband
Kahlert, Timo - Gruppe: Verband
Werner, Patrick - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisationen
Meincke, Jan - Gruppe: Industrieverband
Tschudnowsky, Alexey - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme
Reith, Maximilian - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme
Treinat, Lars - Gruppe: Verband
Schug, Stephan - Gruppe: Fachgesellschaft
Franke, Ralf - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisationen
Weigel, Martin - Gruppe: Verband
Laufzeit
Laufzeit
Laufzeit: 28.11.2022 - 28.02.2023
Art der Arbeit
Art der Arbeit
vorbereitend/beratend
Begründung
Begründung
Referenzvalidatoren ermöglichen es in der Anwendung von Spezifikationen und Terminologien Klarheit über korrekte Implementierung zu schaffen. Sie funktionieren wie eine Art Schiedsgericht und können als niederschwelliges Angebot zur Überprüfung der eigenen Implementierung genutzt werden. Dadurch kann die Qualität der Implementierung und deren Nutzung verstärkt werden.
Mit der Veröffentlichung des Referenzvalidators durch die gematik GmbH gibt es eine Lösung, um einheitlich die Umsetzung und Implementierung von Standards und Spezifikationen auf Basis von FHIR zu validieren. Der Referenzvalidator kann Prüfungen mittels Prüfmodulen durchführen.
Die erste Veröffentlichung der gematik enthält neben dem Validator selbst auch das Prüfmodul für das eRezept.
Für eine hohe Akzeptanz und schnelle Verbreitung von interoperablen Schnittstellen ist es notwendig, einerseits die Anzahl an Prüfmodulen zu erweitern und andererseits die Verpflichtung zur Nutzung des Referenzvalidators inklusive entsprechender Prüfmodule einzuführen.
Ziele
Ziele
Innerhalb des Arbeitskreises ist es notwendig zu identifizieren, wie Prüfmodule kosteneffizient durch die verschiedenen Standardisierungs- und Spezifikationsakteuren des deutschen Gesundheitswesens erstellt und betrieben werden können. Der Betrieb von Prüfmodulen umfasst neben der ersten Bereitstellung auch die Wartung und Gewährleistung der Aktualität des Prüfmoduls.
Darüber hinaus soll eine Priorisierung zu erstellender Prüfmodule erarbeitet werden.
Der Arbeitskreis soll die genannten Ziele innerhalb eines Positionspapieres inklusive Handlungsempfehlungen formulieren. Zusätzlich ist zu prüfen, ob und wie eine Verpflichtung zur Umsetzung weiterer Prüfmodule definiert werden kann.
Ergebnis
Ergebnis
Positionspapier mit Handlungsempfehlungen
Zur Implementierung, Wartung, Sicherstellung der Aktualität und Bereitstellung von Prüfmodulen durch verschiedene Standardisierungs- und Spezifikationsakteuren des Gesundheitswesens
Zur Abarbeitung einer priorisierten Liste an Prüfmodulen
Zur verpflichtenden Bereitstellung weiterer Prüfmodule
Zur verpflichtenden Nutzung des Referenzvalidators inkl. zugehöriger Prüfmodule (Entwicklungszeitpunkt vs. Produktivbetrieb)
Notwendige Expertise
Notwendige Expertise
Schnittstellenentwicklung, Standardisierung, FHIR, Validierung, Primärsystementwicklung
Vorarbeiten
Vorarbeiten
Implementierung, Dokumentation und Bereitstellung des Referenzvalidators und des Prüfmoduls eRezept durch die gematik GmbH
Ressourcenplanung
Ressourcenplanung
2-wöchentliche Meetings zu maximal je 2h
Definition individueller abzuarbeitender Aufgaben
Besprechung abgeschlossener Aufgaben
ggf. direkter Themenbearbeitung;
unabhängige Bearbeitung individuell zugeordneter Aufgaben zwischen den Sitzungen
Erste Arbeitskreissitzung mit gematik GmbH als Gast, um den aktuellen Stand und die Funktionsweise des Referenzvalidators vorzustellen.
Arbeitsweise
Arbeitsweise
Dokumentenbearbeitung und -ablage in Sharepoint mittels MS Teams
Sitzungen, Meetings, Diskussionen und Kommunikation über MS Teams
Interested Parties
Interested Parties
Standardisierungsorganisationen, Spezifikationsakteure, Schnittstellenanbieter, Schnittstellenentwickler, Primärsystemhersteller, Value Set Authorities
Mehrwert/Nutzen
Mehrwert/Nutzen
Validatoren gewährleisten eine korrekte, abgestimmte und interoperable Umsetzung von Spezifikationen, Schnittstellen und Standards, die auf FHIR basieren.
Eine Verpflichtung zur Verwendung und Bereitstellung eines Validators garantiert eine verlässliche und regulierte interoperable (Daten-)Kommunikation.
External Drivers
External Drivers
Keine External Drivers vorhanden
Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen
Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen
Keine Abhängigkeit zu anderen Arbeitskreisen
Sitzungstermine
1. Sitzung 28.11.2022 9-11 Uhr
1. Sitzung 28.11.2022 9-11 Uhr
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Agenda
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Vorstellung
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Wahl des stellvertretenden Vorsitzes
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Rahmenbedingungen und Tooling für die Arbeit im Arbeitskreis
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Vorstellung des Referenzvalidators durch die gematik
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Präzisierung der Ziele (Was wollen wir erreichen?)
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Festlegung der Methoden (Wie gehen wir vor?)
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Arbeitsteilung (Wer macht was?)
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Zeitplan, weitere Termine (...und bis wann?)
2. Sitzung 12.12.2022 9-11 Uhr
2. Sitzung 12.12.2022 9-11 Uhr
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Agenda
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Begrüßung & Recap der Aufgaben aus letzter Sitzung
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Status der Aufgaben gemäß ToDo's letzter Sitzung
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Diskussion
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Besprechung neuer Aufgaben & Verantwortlichkeiten
3. Sitzung 09.01.2023 13-15 Uhr
3. Sitzung 09.01.2023 13-15 Uhr
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Agenda
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Begrüßung & Recap der Aufgaben aus letzter Sitzung
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Vorstellung konkreter Fragestellungen, die zu klären sind, um konkrete Handlungsempfehlungen zu formulieren
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Diskussion
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Besprechung neuer Aufgaben & Verantwortlichkeiten
4. Sitzung 23.01.2023 9-11 Uhr
4. Sitzung 23.01.2023 9-11 Uhr
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Agenda
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Begrüßung & Recap der Aufgaben aus letzter Sitzung
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Besprechung der potenziellen Kapitel für Positionspapier
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Diskussion
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Besprechung neuer Aufgaben & Verantwortlichkeiten
5. Sitzung 06.02.2023 13-15 Uhr
5. Sitzung 06.02.2023 13-15 Uhr
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Agenda
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Begrüßung & Recap der Aufgaben aus letzter Sitzung
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Besprechung der bereits eingetragenen Informationen pro Kapitel
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Diskussion
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Besprechung neuer Aufgaben & Verantwortlichkeiten
6. Sitzung 20.02.2023 9-11 Uhr
6. Sitzung 20.02.2023 9-11 Uhr
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Agenda
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Begrüßung
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Besprechung Status der Aufgaben aus der letzten Sitzung
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Redaktionelle Durchsprache des Positionspapiers
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Besprechung Abgabe des Dokuments