Analyse der Umsetzung von ISiK

Ziel des Arbeitskreises ist es eine Übersicht zur (geplanten) Umsetzung von ISiK in den Krankenhäusern zusammen zu stellen. Aktuelle Barrieren in der Umsetzung und „Showstopper“ sollen benannt werden um in der Konsequenz Maßnahmen zu formulieren, die die Umsetzung von ISiK in der Fläche beschleunigen könnten.

Handlungsempfehlungen

Der Arbeitskreis hat sich nach Auswertung der internen Diskussionen sowie der erfolgten ISiK-Stakeholder-Befragung auf folgende fünf Handlungsempfehlungen verständigt:

     
  • Erarbeiten eines sektorenübergreifenden Gesamtbildes über das Zusammenwirken von Interoperabilitätsanforderungen verschiedener Initiativen, Maßnahmen, Anwendungen wie ISiK, ISiP, TI-Anwendungen (z.B. ePA, eRezept, TIM etc.), MIOs, KHZG und weitere.
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  • Adressierung der Ressourcenproblematik, insbesondere im Hinblick auf die Entstehungs- und Nutzungskosten von ISiK-Modulen bei Herstellern und Leistungserbringern sowie der personellen Kapazitäten auf Seiten des "ISiK Teams" der gematik.
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  • Bearbeitung von ISiK-Komponenten mittels Betrachtung von praxisorientierten (Ende-zu-Ende) Prozessen und Use Cases, inkl. eines verstärkten Einbezugs von (klinisch-)fachlichen Stakeholdern sowie der Verifizierung von Spezifikationen pro Use Case u.a. mittels Referenzimplementierungen und Connectathons.
  •  
  • Erarbeitung eines strategischen Zielbilds über regulatorisch gewünschte Kommunikations- und Informationsflüsse im Krankenhaus in 5-10 Jahren, um die Planbarkeit von Maßnahmen und die Nachhaltigkeit von erstellten bzw. beschafften Produkten zu steigern. 
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  • Optimierung der Kommunikation über Fristen zum verpflichtenden - ggf. auch zum empfohlenen - Einsatz von ISiK unter Berücksichtigung der verschiedenen Stakeholdergruppen (z.B. Hersteller vs. Leistungserbringer).
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Abschlussergebnis

Logoi L-INA mit einem Absolventenhut
Logoi L-INA mit einem Absolventenhut

L-INA: Easy ISiK

Sie wollen mehr über ISiK, die Implementierung und den Mehrwehrt erfahren? Jonas Schön, Mitglied im Arbeitskreis "Analyse der Umsetzung von ISiK" spricht im Modul "Easy ISiK" auf der Lernplattform L-INA über die Implementierung aus Herstellersicht und wie ISiK als Hilfsmittel dient, um IOP ins Krankenhaus zu bringen.

Hier mehr erfahren.

Alle Daten im Überblick

Leitung

Leitung

Vorsitz: Jörg Studzinski

Stellvertreter: Alexander Zautke

Mitglieder

Mitglieder

  1. Ammon, Danny - Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung

  2. Biernat, Axel  - Gruppe: Industrieverband

  3. Clees, Katja - Gruppe: Industrieverband

  4. Hempel, Andreas - Gruppe: Anwender Informationstechnischer Systeme

  5. Kulin, Admir - Gruppe: Industrieverband

  6. Peneva, Ivanka - Gruppe: Industrieverband

  7. Schön, Jonas -  Gruppe: Anwender Informationstechnischer Systeme

  8. Schuster, Jan - Gruppe:  Anwender Informationstechnischer Systeme

  9. Starfinger, Christina - Gruppe: Anwender Informationstechnischer Systeme

  10. Zautke, Alexander - Gruppe: Standardisierungsorganisationen

Laufzeit

Laufzeit

Start: 2.11.2023

Ende: 16.02.2024

Art der Arbeit

Art der Arbeit

vorbereitend/beratend

Begründung

Begründung

Mit ISiK, Informationstechnische Systeme in Krankenhäusern, hat die gematik einen Standard über eine standardisierte Schnittstelle erarbeitet. ISIK nutzt als Übertragungsweg REST-basierte APIs. Nach §373 SGB V ist die Umsetzung dieser Schnittstelle und die Nutzung der FHIR Ressourcen des ISiK-Basismodul Stufe 1 ab dem 30.8.2023 verpflichtend.

Die gematik hat einen Überblick über akkreditierte Softwarehersteller, die ISIK in ihren Krankenhausinformationssystemen umgesetzt haben. Jedoch gibt es keinen Überblick wie viele Krankenhäuser tatsächlich auch ISiK in ihren Systemen nutzen. Einige Barrieren in der Umsetzung (Finanzierung, Personal) sind bekannt. Jedoch liegt der Verdacht nahe, dass die Mehrwerte der Umsetzung von ISiK für kleinere Häuser zu wenig bekannt sind und konkrete Handlungsanleitungen fehlen.

Ziele

Ziele

Ziel des Arbeitskreises ist es eine Übersicht zur (geplanten) Umsetzung von ISiK in den Krankenhäusern zusammen zu stellen. Aktuelle Barrieren in der Umsetzung und „Showstopper“ sollen benannt werden um in der Konsequenz Maßnahmen zu formulieren, die die Umsetzung von ISiK in der Fläche beschleunigen könnten

Ergebnis

Ergebnis

  1. Analyse zum Umsetzungsstand von ISiK (beispielsweise im Rahmen einer Umfrage oder Stichprobe)

  2. Herausarbeitung von Barrieren in der Umsetzung

  3. Identifizierung von Maßnahmen, die die Umsetzung von ISiK flächendeckend beschleunigen könnten.

Notwendige Expertise

Notwendige Expertise

Hersteller und Anwender von ISiK: IT Leiter und Mitarbeiter aus größeren und kleineren Häusers des stationären Sektors, Standardisierungsexperten, Hersteller von Krankenhausinformationssystemen die ISIK verwenden, Deutsche Krankenhaus Gesellschaft, gematik

Vorarbeiten
Ressourcenplanung

Ressourcenplanung

6 virtuelle Sitzungen à 90 Minuten, separate Arbeit in Thementeams, ggf. Durchführung von kleineren Interviews oder Umfragen

Arbeitsweise

Arbeitsweise

Technische Arbeitsmittel; Confluence, Sharepoint, MS Teams, ggf. Umfrageonline und Camunda

Interested Parties

Interested Parties

Krankenhäuser, DKG, bvitg, gematik

Mehrwert/Nutzen

Mehrwert/Nutzen

Eine flächendeckende Umsetzung von ISIK fördert die Interoperabilität im stationären Bereich in Deutschland. Die langfristigen Mehrwerte von Interoperabilität im Gesundheitswesen, von Patientensicherheit über Zeiteinsparungen in den Häusers bis zu Mehrwerten für die Forschung, sind allgemein bekannt.

External Drivers

External Drivers

Verbindlichmachung von ISIK Stufe 1 zum 30.08.2023

Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen

Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen

Der Arbeitskreis zu AWST hat bereits die Umsetzung der Schnittstellen im ambulanten Bereich analysiert. Der Arbeitskreis Kartierung hat bereits eine Analyse zur Nutzung von Standards durchgeführt. Diese Handlungsempfehlungen können im Arbeitskreis vorgestellt werden um eventuelle Parallelen zu identifizieren und bereits gewonnene Ergebnisse nach zu nutzen. 

Sitzungstermine

1. Sitzung 02.11.2023 13-14:30 Uhr

1. Sitzung 02.11.2023 13-14:30 Uhr

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Agenda

     
  • Wahl der/des Stellvertreter/in
  •  
  • Methodik
  •  
  • Vortrag zu ISiK von der gematik
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Zum Protokoll

2. Sitzung 14.11.2023 11-12:30 Uhr

2. Sitzung 14.11.2023 11-12:30 Uhr

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Agend

     
  • Herausforderungen und Probleme (Bildung von Clustern die wir anschauen wollen)
  •  
  • Vertiefung: Methodik
  •  

Zum Protokoll

     
  • grober Entwurf Interviewleitfaden und Zielgruppen
  •  
3. Sitzung 23.11.2023 13-14:30 Uhr

3. Sitzung 23.11.2023 13-14:30 Uhr

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Agenda: 

     
  • Finalisierung / Abstimmung zu Herausforderungen

  •  
  • Brainstorming Lösungsansätze

  •  
  • Fragebogen und Adressaten

  •  

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4. Sitzung 11.01.2024 13-14:30 Uhr

4. Sitzung 11.01.2024 13-14:30 Uhr

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Agenda

  1. Finaler Stand Umfrage
  2. Finaler Stand Priorisierung Lösungen
  3. Nächste Schritte in Richtung Positionspapier (Tabelle, Struktur, Themenverantwortliche, Zeitplan)

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5. Sitzung 25.01.2024 13-14:30 Uhr

5. Sitzung 25.01.2024 13-14:30 Uhr

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Agenda

     
  • Aktueller Stand des Positionspapiers
  •  
  • Harmonisierung der Struktur/Inhalte
  •  
  • Offene Punkte und Verantwortlichkeiten adressieren
  •  

Zum Protokoll

6. Sitzung 08.02.2024 13-14:30 Uhr

6. Sitzung 08.02.2024 13-14:30 Uhr

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Agenda

     
  • Einigkeit zu den Handlungsempfehlungen erzielen
  •  
  • Verteilung der Aufgaben für letzten Feinschliff am Positionspapier
  •  

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