Analyse der Medikationsprozesse
Analyse der Medikationsprozesse
Verordnungs- und Dispensierprozesse im klinischen sowie ambulanten Bereich sollen visualisiert und analysiert werden. Anhand der Analysen sollen Handlungsempfehlungen zur Erhöhung der syntaktischen, semantischen aber ggf. auch operationalen und rechtlichen Interoperabilität formuliert werden.
Handlungsempfehlungen
Abschlussergebnis
Alle Daten im Überblick
Leitung
Leitung
Mitglieder
Mitglieder
- Aly, Amin Farid - Gruppe: Verband
- Heidner, Frank - Gruppe: Industrieverband
- Helmer, Sabine - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme
- Krieg, Sarah - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme
- Pardo Lopez, Maria Angeles - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme
- Neidhold, Benjamin - Gruppe: Industrieverband
- Ramm, Franziska - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisationen
- Schreiweis, Björn - Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation
- Schug, Stephan - Gruppe: Fachgesellschaft
- Schulte, Falko - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme
- Strunz, Ann Kathrin - Gruppe: Verband
- Werner, Patrick - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation
Laufzeit
Laufzeit
Start: 27.07.2023
Ende: 10.11.2023
Art der Arbeit
Art der Arbeit
vorbereitend/beratend
Begründung
Begründung
Mit der Einführung der „ePA für alle“ soll die flächendeckende Einführung von elektronischen Patientenakten beschleunigt und der einrichtungsübergreifende Informationsaustausch verbessert werden. Als erster Anwendungsfall soll die ePA die Etablierung eines digital gestützten Medikationsmanagements für eine patientenzentrierte Gesundheitsversorgung unterstützen.
Insbesondere unter der Nutzung arzneimittelbezogener Verordnungsdaten und Dispensierinformationen aus der ePA soll mehr Transparenz über die Medikation der Patientinnen und Patienten entstehen.
Ziele
Ziele
Ziel des Arbeitskreises ist es, nutzbringende Anwendungsfälle im Rahmen des Medikationsmanagements zu definieren, die sich aus der verbesserten Verfügbarkeit arzneimittelbezogener Daten der ePA ergeben.
Als zugrundeliegende Daten können neben arzneimittelbezogenen Verordnungsdaten und Dispensierinformationen auch weitere arzneimitteltherapiesicherheitsrelevante bzw. medikationsrelevante Informationen (bspw. Allergien, Organfunktion, Unverträglichkeiten), Daten zur Selbstmedikation der Versicherten sowie Daten im Rahmen von Hinweisen für die Patient:in (bspw. Dosierschema, Einnahmegrund) in Betracht kommen. Mögliche zu berücksichtigende Dokumententypen können sein:
Übersicht über alle Medikamente in Form einer Arzneimittelhistorie (AMH) (umfasst alle Verordnungsdaten und Dispensierinformationen)
Übersicht über aktuell relevante Medikation in Form einer elektronischen Medikationsliste (eML) (B. Verordnungsdaten und Dispensierdaten der letzten 3-6 Monate)
Übersicht über aktuell relevante Medikation zzgl. AMTS-relevanter Informationen in Form einer elektronischen Medikationsübersicht (eMÜ) (umfasst die Verordnungsdaten und Dispensierdaten der letzten 3-6 Monate und AMTS-relevante Zusatzinformationen)
Ergebnis einer Beratungsleistung für die Patient:in mit dem Ziel die Ädhärenz und die Compliance zu stärken in Form eines elektronischen Medikationsplan (eMP) (umfasst die Verordnungsdaten und Dispensierdaten der letzten 3-6 Monate, AMTS relevante Zusatzinformationen und Informationen für den Patienten))
Ausdruck des eMP für die Patient:in in Form des Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP)
Die Modellierung von IST- und SOLL-Prozessen soll hervorheben, wie die jeweils benötigten Daten im Behandlungs- bzw. Versorgungsprozess möglichst aufwandsarm, systemunterstützt und weitgehend automatisiert generiert und in die dazugehörigen Dokumententypen geschrieben werden können.
Das grundsätzliche Ziel ist es, die Therapiequalität zu sichern und zu verbessern, Behandlungsprozesse zu optimieren sowie eine möglichst medienbruchfreie Kommunikation zwischen allen an der Behandlung Beteiligten sicherzustellen. Sofern sich potentielle Behandlungs- oder Medienbrüche aus den verfügbaren Datenobjekten ergeben, sind geeignete Anpassungsbedarfe an den Datenobjekten und dem zugrundeliegenden Prozess zu benennen. Hier sind Aussagen zu treffen zu den interprofessionellen Rollen und den Verantwortlichkeiten im Rahmen des digital gestützten Medikationsmanagements. Die jeweiligen Lösungsoptionen sind in Form eines Handlungsleitfadens zu beschreiben.
Ergebnis
Ergebnis
Beschreibung potentieller Anwendungsfälle inkl. Beschreibung derer Beiträge für eine patientenzentrierte Versorgung
Erhebung, welche Interoperabilitätsvoraussetzungen das digital gestützte Medikationsmanagement benötigt werden, um weitgehend automatisierte AMTS-Checks zu ermöglichen
Darstellung und Analyse der Ist- und Soll-Datenflüsse (bspw. in Form eines intersektoralen BPMN-Modells oder eines Flowcharts, aus dem Akteure ableitbar sind)
Gap-Analyse, die der Realisierung der identifizierten Anwendungsfälle entgegenstehen
Handlungsempfehlungen für einen auf Benutzung optimierten digital gestützten Medikationsprozess
Beschreibung der Anforderungen an die Transformation von Prozessen
Notwendige Expertise
Notwendige Expertise
Leistungserbringende des klinischen und ambulanten Bereiches, pharmazeutische Expertise, Standardisierungsexpertise
Vorarbeiten
Vorarbeiten
Digitalisierungsstrategie des BMG
eRezept der gematik GmbH
ISiK Medikationsmodul
Planungen und Konzeptionierungen bzgl. der „ePA für alle“
Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland der AKdÄ
Definition von Medikationsprozessen durch die mio42 GmbH
Ressourcenplanung
Ressourcenplanung
Aufwände in Meetings und weiteren Arbeiten des Arbeitskreises
2-wöchentliche Meetings zu je maximal 2h
Insgesamt 8 Meetings
Arbeitsweise
Arbeitsweise
Confluence zur Dokumentationsunterstützung
Dokumentenbearbeitung und -ablage in SharePoint mittels MS Teams
Sitzungen, Meetings, Diskussionen und Kommunikation über MS Teams
Interested Parties
Interested Parties
KBV/mio42, gematik GmbH, BMG, BÄK, AKdÄ
Mehrwert/Nutzen
Mehrwert/Nutzen
Die Ergebnisse des Arbeitskreises werden die Einführung der „ePA für alle“ maßgeblich unterstützen, um dessen Interoperabilität bestmöglich zu gewährleisten.
Der Arbeitskreis zahlt auf das Themenfeld „Intersektorale Kooperation“ der IOP Roadmap ein.
External Drivers
External Drivers
Priorisierung der MIOs durch das BMG gemäß der Digitalisierungsstrategie
Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen
Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen
Der Arbeitskreis „Pflege Journey“ hat Vorarbeit geleistet, die für die Darstellung vollständiger Medikationsprozesse relevant sind.
Sitzungstermine
1. Sitzung 27.07.2023 09-11 Uhr
1. Sitzung 27.07.2023 09-11 Uhr
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Termindatei
Agenda
Vorstellung Mitglieder
Wahl des Stellvertrenden
Impulsvortrag: Produktteam ePA der gematik GmbH
Zum Protokoll
2. Sitzung 10.08.2023 09-11 Uhr
2. Sitzung 10.08.2023 09-11 Uhr
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Termindatei
Agenda
Themenschwerpunkt Herausarbeiten Status quo der Prozesse
Präsentation mio42 bisherige Arbeiten zu Medikationsprozesse
Identifikation weiterer Prozesse
3. Sitzung 22.08.2023 09-11 Uhr
3. Sitzung 22.08.2023 09-11 Uhr
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Agenda
Themenschwerpunkt Analyse Interop Probleme
Impuls Hendrik Jablonski (Interop-Problem Signaturen)
Diskussion Anwendungsbeispiele (Use Cases)
Unterarbeitsgruppen pro identifiziertem Prozess
4. Sitzung 06.09.2023 09-11 Uhr
4. Sitzung 06.09.2023 09-11 Uhr
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Agenda
Themenschwerpunkt Diskussion Status quo mit allen Problemen (Zuarbeit durch Unter-Arbeitsgruppen aus letzter Sitzung)
5. Sitzung 19.09.2023 09-11 Uhr
5. Sitzung 19.09.2023 09-11 Uhr
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Agenda
Themenschwerpunkt Soll-Prozesse (Unter-Arbeitsgruppen entwickeln Status quo weiter zu SOLL)
6. Sitzung 04.10.2023 09-11 Uhr
6. Sitzung 04.10.2023 09-11 Uhr
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Termindatei
Agenda
Themenschwerpunkt Handlungsempfehlungen (insbesondere Prozessanpassungen, Daten-Anforderungen)
7. Sitzung 16.10.2023 10-12 Uhr
7. Sitzung 16.10.2023 10-12 Uhr
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Termindatei
Agenda
Themenschwerpunkt Handlungsempfehlungen & Use Cases Abgleich
ggf. erstes redaktionelles Review
8. Sitzung 02.11.2023 09-11 Uhr
8. Sitzung 02.11.2023 09-11 Uhr
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Termindatei
Agenda
redaktionelles Review
Zusatztermin am 7.11.2023 09-11 Uhr
Zusatztermin am 7.11.2023 09-11 Uhr
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Termindatei
Agenda
- Handlunsgempfehlungen ab Stufenplan 2
- Finale Endredatkion