Rolle von Patientenportalen im Zusammenspiel mit Primärsystemen und ePA

Ziel ist die Entwicklung eines Plans, wie der Datenaustausch zwischen einrichtungsspezifischen Patientenportalen, einrichtungsspezifischen Primärsystemen und der bundesweiten ePA künftig standardisiert stattfinden sollte, inklusive der Aufnahme von Impulsen aus dem Ausland.

Abschlussbericht

Das komplette Positionspapier inklusive Anhang finden sie hier:

 

Handlungsempfehlungen

Zentrale Handlungsempfehlungen des Arbeitskreises Patientenportale

Die zentralen Handlungsempfehlungen des Arbeitskreises Patientenportale richten sich insbesondere an BMG, gematik, Krankenhausportal-Anbieter, KIS-Hersteller sowie Krankenhäuser und weitere Leistungserbringer. Im Fokus stehen die Verbesserung der Interoperabilität, die stärkere Verzahnung von Patientenportalen und elektronischer Patientenakte (ePA) sowie die durchgängige Digitalisierung von Behandlungsprozessen.

Zentrale Handlungsempfehlungen:

  • Digitale Identität stärken (Gesundheits-ID und perspektivisch EUDI-Wallet).
  • Patientenportale und ePA enger verzahnen, einschließlich eines frühzeitigen Zugriffs auf relevante Gesundheitsdaten.
  • Interoperabilität durch verbindliche Standards, offene Schnittstellen und Datenportabilität sicherstellen.
  • Digitale Behandlungsprozesse von der Einweisung bis zur Nachversorgung durchgängig und medienbruchfrei gestalten.
  • Eine patientenzentrierte digitale Infrastruktur mit strukturierten Gesundheitsdaten, Consent-Management sowie sektorübergreifenden Termin- und Kommunikationsdiensten weiterentwickeln.

Details zu den einzelnen Handlungsempfehlungen können dem Positionspapier sowie der beigefügten Excel-/PDF-Übersicht entnommen werden. Der Inhalt steht unter dem Vorbehalt abschließender Anpassungen.

Alle Daten im Überblick

Leitung

Leitung

Vorsitz: Dr. med. Anke Diehl, M.A., Chief Transformation Officer, Universitätsmedizin Essen

Mitglieder

Mitglieder

Laufzeit

Laufzeit

Start: 01.02.2026

Ende: 30.06.2026

Art der Arbeit

Art der Arbeit

koordinierend, vorbereitend/beratend

Begründung

Begründung

Mit KHZG und Digitalisierungsabschlagsvereinbarung führen nahezu alle Krankenhäuser Patientenportale ein. Diese sind typischerweise nur auf eine einzelne Einrichtung oder ggf. für Verbundstrukturen ausgelegt. Die Funktionen und Inhalte der Portale weisen Überschneidungen zu den (geplanten) Inhalten der ePA auf. Aktuell gibt es keine einheitliche Definition, wie der Datenaustausch zwischen Patientenportalen, Primärsystemen und ePA gestaltet sein soll. 

Ziele

Ziele

Ziel ist die Entwicklung eines Plans, wie der Datenaustausch zwischen einrichtungsspezifischen Patientenportalen, einrichtungsspezifischen Primärsystemen und der bundesweiten ePA künftig standardisiert stattfinden sollte, inkl. Der Aufnahme von Impulsen aus dem Ausland.

  • Darstellung eines Zielbildes mit folgenden Fragestellungen in Bezug auf Patientenportal, ePA, KIS/Primärsystem: 
    • Welche administrativen und klinischen Prozesse werden durch welches System unterstützt?
    • Welche Inhalte gehören bzw. verbleiben in welchem System? 
    • Welche Standards sollten in den jeweiligen Systemen genutzt werden
    • Welche gemeinsamen Schnittmengen gibt es? Welche davon sind zielführend?
  • Erstellung einer Umsetzungs- und Priorisierungsliste mit KPIs und Vorschlägen zu Verantwortlichkeiten sowie möglichen Umsetzungszeiträumen.
Ergebnis

Ergebnis

  • Übersicht zu Prozessen, Inhalten und Standards, die von den jeweiligen Systemen primär abgebildet bzw. unterstützt werden sollten, um perspektivisch eine doppelte Datenhaltung in verschiedenen Systemen zu reduzieren.
  • Roadmap mit Vorschlägen zu KPI’s, Verantwortlichkeiten und Umsetzungszeiträumen.
Notwendige Expertise

Notwendige Expertise

  • Vertreter aus Krankenhäusern (z.B. IT, Ärzt:innen, Pflege, Kodierung/MD)
  • Vertreter von Krankenversicherungen / ePA Anbieter
  • Hersteller von Patientenportalen und KIS
  • Vertreter der Produktteams der gematik 
  • DKG 
  • Patientenvertreter
Ressourcenplanung

Ressourcenplanung

  • 10 Termine auf INA veröffentlicht  
  • Redaktionelle Kleingruppe nach Bedarf 
Arbeitsweise

Arbeitsweise

  • Dokumentenablage: Confluence/SharePoint
  • Kollaboration/Meetings: MS Teams (Channel + Chat), strukturierte Agenda/Protokolle
Interested Parties

Interested Parties

  • Kliniken, DKG, KIG
  • HL7 Deutschland, IHE Deutschland
  • MIO42
  • GKV
  • Industrie (KIS-Hersteller, Hersteller Patientenportale)
  • Patienten
Mehrwert/Nutzen

Mehrwert/Nutzen

  • Durchgängige, sichere Übergabe relevanter medizinischer Informationen
  • Reduktion von Aufwand, Doppeldokumentation, Fehlern und Rückfragen
  • Erfüllung regulatorischer Anforderungen; Förderung der Interoperabilität und digitalen Prozessen für die Patienten und Professionals
External Drivers

External Drivers

Gesetzliche Rahmen (z. B. Entlassmanagement, KHZG, DSGVO), nationale Digitalstrategie, EHDS-Entwicklungen

Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen

Querbeziehungen/ Abhängigkeiten zu anderen Arbeitskreisen

Ergebnisse Arbeitskreise: Einführungskonzept Laborbefund, Analyse und Umsetzung ISiK, Potenziale von Referenzarchitekturen

Sitzungstermine

1. Sitzung/ Kick-off 05.02.2026 - 13:00 bis 14:30 Uhr

1. Sitzung/ Kick-off 05.02.2026 - 13:00 bis 14:30 Uhr

Informationen

Agenda

  • folgt
Microsoft Teams LinkJetzt an der Besprechung teilnehmen 
Termindatei.ics
ProtokollLink zum Protokoll 
2. Sitzung 19.02.2026 - 15:00 bis 16:30 Uhr

2. Sitzung 19.02.2026 - 15:00 bis 16:30 Uhr

Informationen

Agenda

- Darstellung des Status Quo

Microsoft Teams LinkJetzt an der Besprechung teilnehmen 
Termindateiics.
ProtokollLink zum Protokoll 

Jetzt hier teilnehmen.

3. Sitzung 12.03.2026 - 15:00 bis 16:30 Uhr

3. Sitzung 12.03.2026 - 15:00 bis 16:30 Uhr

Informationen

Agenda

- Darstellung des Status Quo

Microsoft Teams LinkJetzt an der Besprechung teilnehmen 
Termindateiics.
Protokollfolgt 

Jetzt hier teilnehmen.

4. Sitzung 19.03.2026 - 15:00 bis 16:30 Uhr

4. Sitzung 19.03.2026 - 15:00 bis 16:30 Uhr

Jetzt hier teilnehmen.

5. Sitzung 02.04.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

5. Sitzung 02.04.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

Jetzt hier teilnehmen.

6. Sitzung 14.04.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

6. Sitzung 14.04.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

Jetzt hier teilnehmen.

7. Sitzung - 30.04.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

7. Sitzung - 30.04.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

Der Arbeitskreis findet die ersten ca. 15 Minuten gemeinsam statt und wird anschließend in die Unterarbeitsgruppen (UAG) untergliedert: 

  1. Zum Arbeitskreis -→ Jetzt hier  teilnehmen.
  2. Zur Teilnahme an der UAG SOLL-Prozess -→ Jetzt hier  teilnehmen.
  3. Zur Teilnahme an der UAG Positionspapier -→ Jetzt hier teilnehmen.
8. Sitzung 21.05.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

8. Sitzung 21.05.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

Jetzt hier teilnehmen.

9. Sitzung 02.06.2025 - 15:00 bis 16:30 Uhr

9. Sitzung 02.06.2025 - 15:00 bis 16:30 Uhr

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10. Sitzung/ letzter Termin 25.06.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

10. Sitzung/ letzter Termin 25.06.2026 15:00 bis 16:30 Uhr

Jetzt hier teilnehmen.