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Das BfArM

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Es ist verantwortlich für die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit von Arzneimitteln und Medizinprodukten und trägt damit maßgeblich zur Gesundheitsversorgung in Deutschland bei. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln sowie die Regulierung von Medizinprodukten, um höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Mit wissenschaftlicher Expertise überwacht es die Sicherheit von Arzneimitteln durch die Erfassung und Bewertung von Nebenwirkungen und Risiken. Darüber hinaus spielt das BfArM als Kompetenzzentrum für medizinische Terminologien (§ 355 Abs. 7 SGB V) eine führende Rolle in der Bereitstellung und Weiterentwicklung von Terminologien. So ist es seit der nationalen Mitgliedschaft von Deutschland bei SNOMED International am 01.01.2021 als National Release Center unter anderem zuständig für das Lizenzmanagement für SNOMED CT in Deutschland, Bereitstellung der National Edition Germany für  SNOMED CT, Übersetzungen und für die strategische Weiterentwicklung und die Koordination von Änderungsanforderungen aus Deutschland und ist somit unsere nationale Anlaufstelle für Fragen zu SNOMED CT. Das BfArM übersetzt LOINC als Adopter Organisation des Regenstrief Institute für die Anwendungszwecke in Deutschland. Seit 2021 bauen BfArM und gematik gemeinsam den zentralen Terminologieserver für das Gesundheitswesen auf. Das BfArM arbeitet eng mit anderen internationalen Organisationen wie der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammen, um globale Gesundheitsstandards zu fördern, und kümmert sich um semantische Belange für den Datenaustausch in Europa im Europäischen Gesundheitsdatenraum (gemäß § 219d SGB V). Es setzt sich für Transparenz, Innovation und die kontinuierliche Verbesserung der medizinischen Versorgung ein. Als verlässlicher Partner unterstützt das BfArM die Sicherheit und Qualität der Gesundheitsversorgung in Deutschland.

Anwendungsleitfaden zur Kodierung von Labordaten in der ePA

Zukünftig werden Labordaten interoperabel im MIO Laborbefund versendet und standardisiert in der ePA gespeichert. Die Kodierung erfolgt mit den Zukünftig werden Labordaten interoperabel im MIO Laborbefund versendet und standardisiert in der ePA gespeichert. Die Kodierung erfolgt mit den Systemen LOINC, UCUM und SNOMED CT, um eine einheitliche und eindeutige Bezeichnung labormedizinischer Informationen zu gewährleisten. Zur Unterstützung der Anwender hat das BfArM gemeinsam mit der AG LOINC des Kuratoriums für Kodiersysteme im Gesundheitswesen einen Anwendungsleitfaden erstellt. Dieser enthält wesentliche Grundlagen zu den medizinischen Terminologien im Laborbereich in prägnanter Form und umfasst alle Themen, die für den Start der Kodierung benötigt werden. Der Anwendungsleitfaden soll die einheitliche Auswahl von LOINC-Codes und damit die Interoperabilität unterstützen und gibt daher auch Empfehlungen zur Auswahl von LOINC-Termen sowie praktische Anleitungen zum Datenmapping. Der Leitfaden richtet sich an Labore, Diagnostikhersteller und Softwareentwickler sowie Dienstleister, die LOINC-Mappings durchführen oder Informationsmodelle entwickeln.

Weitere Informationen auf der Website des BfArM.