Beschlüsse des Interop Councils

Hier finden Sie zentral an einer Stelle alle Beschlüsse, die das Interop Council in den ordentlichen Sitzungen oder im Umlaufverfahren getroffen hat. 

Beschlüsse der 1. Sitzung am 24.02.2022

1) Die Konsentierung des Selbstverständnisses und damit verbunden die Veröffentlichung auf der Wissensplattform ina wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

einstimmig beschlossen.

Die Veröffentlichung des Selbstverständnisses ist im Nachgang der Sitzung auf der Wissensplattform unter https://www.ina.gematik.de/mitwirken/expertengremium/selbstverstaendnis veröffentlicht worden.

2) Der Vorschlag für die Beauftragung eines Arbeitskreises zum Thema "Onkologie Data Flow" inklusive des Auftrags zur Einholung der Patientenperspektive wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

einstimmig beschlossen.

Den Vorsitz des zu initiierenden Arbeitskreises wird Frau Simone Heckmann übernehmen.

3) Der Vorschlag für die Beauftragung eines Arbeitskreises zum Thema "Bestandsaufnahme und Kartierung der FHIR/Terminologie Anwendungslandschaft in Deutschland" wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

einstimmig beschlossen.

Den Vorsitz des zu initiierenden Arbeitskreises wird Frau Sylvia Thun übernehmen.

4) Das Ergebnis der Prüfung der ersten 30 Bewerbungen von Expert:innen für den IOP-Expertenkreis wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 1/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

Aus Neutralitätsgründen enthielt sich das Bundesministerium für Gesundheit bei dieser Abstimmung.

5) Die Publikation der Profile der aufgenommenen 24 Expert:innen in den Expertenkreis auf der Wissensplattform ina wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

einstimmig beschlossen.

 

Im Nachgang der Sitzung wurden alle betroffenen Expert:innen schriftlich von der Koordinierungsstelle über die Aufnahme informiert. Die Expert:innen Profile werden demnächst auf der Wissensplattform ina veröffentlicht.

Beschlüsse der 2. Sitzung am 29.04.

1) Die Konsentierung des Kriterienkataloges und damit verbunden die Veröffentlichung auf der Wissensplattform ina wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

einstimmig beschlossen.

Die Veröffentlichung des Kriterienkataloges ist im Nachgang der Sitzung auf der Wissensplattform unter "Kriterienkatalog"veröffentlicht worden.

Begründung: Alle stimmberechtigten Mitglieder folgen der Begründung, dass es sich bei der Festlegung des Kriterienkataloges, um einen wichtigen Startpunkt handelt, von dem aus jetzt aktiv weitergearbeitet werden kann - weshalb eine Beschlussfassung hier angezeigt ist.

2) Der Vorschlag für die Beauftragung eines Arbeitskreises zum Thema "Patient Journey bei Herzinsuffizienz" wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

einstimmig beschlossen.

Den Vorsitz des zu initiierenden Arbeitskreises wird Herr Siegfried Jedamzik übernehmen.

Begründung: Alle stimmberechtigten Mitglieder folgen den durch Prof. Jedamzik ausgeführten Begründungen (siehe Unterlage), warum die Aufnahme dieses Arbeitskreises indiziert ist. 

Beschlüsse aus dem Umlaufverfahren vom 30.05.2022

Die Aufnahme des beantragten Profils "FHIR Basisprofile" in INA wurde mit einem Stimmverhältnis von

  • 6/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 1/2 der außerordentlichen Mitglieder (das Bundesministerium für Gesundheit hat sich enthalten)

beschlossen.

Die Empfehlung des aufgenommenen Profils "FHIR Basisprofile" in INA wurde mit einem Stimmverhältnis von

  • 5/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 1/2 der außerordentlichen Mitglieder (das Bundesministerium für Gesundheit hat sich enthalten)

beschlossen.

Begründung: Der HL7 Standard FHIR lässt in der Kernspezifikation viele Freiheitsgrade, um zu gewährleisten, dass dieser für sämtliche Use-Cases im Spektrum des Gesundheitswesens überall auf der Welt eingesetzt werden kann. So werden zum Beispiel bis auf sehr wenige Ausnahmen keine Pflichtfelder definiert. Weiterhin ist die Bindung an
ValueSets im Standard überwiegend exemplarischer Natur, da die tatsächlich verwendeten Vokabularien von Land zu Land und Domäne zu Domäne unterschiedlich sein können. Eine grundlegende Eigenschaft des FHIRStandards ist die Erweiterbarkeit von Resourcen und Datentypen mit sog. "Extensions". FHIR bietet ein eigenes Conformance-Framework, in dem die Rahmenbedingungen für die konkrete Implementierung in maschinenlesbarer Form definiert und validiert werden können. Gut durchdachte, vollständige und getestete Basis-Profile sind die Grundvoraussetzung für die Erstellung sämtlicher Implementierungsleitfäden in Deutschland.

Die Aufnahme der beantragten Profile "Onkologische FHIR Basisprofile" wurde mit einem Stimmverhältnis von

  • 6/7 der ordentlichen Mitglieder

  • 1/2 der außerordentlichen Mitglieder (das Bundesministerium für Gesundheit hat sich enthalten)

beschlossen.

Begründung: Zahlreiche Projekte in Deutschland arbeiten derzeit an der Abbildung onkologischer Informationen in FHIR, es fehlt jedoch eine gemeinsame Grundlage mit festgelegten Profilen und Terminologien um die Interoperabilität zwischen diesen Projekten zu gewährleisten. Die Onkologischen Basisprofile werden die fachlichen Anforderungen der Onkologie aus den zahlreichen Projekten heraus erheben, mit bestehenden Datenstrukturen und internationalen Initiativen harmonisieren und einen Bausatz wieder verwendbarer onkologischer Artefakte zur Verwendung in verschiedensten Interoperabilitätsszenarien zur Verfügung stellen.

Beschlüsse der 3. Sitzung am 14.06.

Die Konsentierung des Kriterienkataloges und damit verbunden die Veröffentlichung auf der Wissensplattform ina wurde mit einem Stimmenverhältnis von

  • 6/6 der ordentlichen Mitglieder
  • 1/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

  • Das BMG hat vom Recht der Enthaltung als außerordentliches Mitglied Gebrauch gemacht.

Begründungen der Mitglieder:

Mitglied

Stimme

Begründung

S. Thun Ja Der fortlaufende Prozess im Bereich der Interoperabilität wird durch den Revisionsprozess gespiegelt.
S. Heckmann Ja Der Katalog ist die bestmögliche Lösung im Rahmen der GVO.
S. Jedamzik Ja Der Katalog schafft Verbindlichkeit und gibt eine Zeitachse für Beteiligte vor.
R. Degner Ja Es wird dafür gesorgt, dass die Standards in INA verlässlich aktuell und relevant sind.
J. Studzinski Ja Klarheit zum Prozess wird geschaffen.
A. Diehl Ja Kriterienkatalog ist konsequente Fortschreibung der GIGV/GVO.
F. Hartge Ja Gutes Vorgehen zur Schaffung von Transparenz.

Der Kriterienkatalog zur Revision von Empfehlung von Standards, Profilen und Leitfäden ist hier veröffentlicht.

Beschlüsse der 4. Sitzung am 18.08.

Kriterienkatalog für den Start des Empfehlungsprozesses

Der Kriterienkatalog für den Start des Empfehlungsprozesses wird von den Mitgliedern des Interop Councils mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder
  • 1/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

  • Das BMG hat sich als außerordentliches Mitglied enthalten. Es regt an, in der nächsten Sitzung den Empfehlungsprozess genauer zu erläutern.

Begründungen der Mitglieder:

Mitglied

Stimme

Begründung

S. Thun Ja Der Kriterienkatalog stellt den ersten Schritt zur wirklichen Interoperabilität dar und wir können uns nun auf internationales Terrain wagen.
S. Heckmann Ja Entsprechend den Ausführungen vorab gibt der Kriterienkatalog nur basierend auf HL7 FHIR- oder einem anderen gesetzlichen Rahmen wenn notwendig - die Möglichkeit gemeinsam international und standardisiert zu arbeiten.
S. Jedamzik Ja Der Kriterienkatalog bildet die Grundvoraussetzung für Interoperabilität in Deutschland.
R. Degner Ja Der Kriterienkatalog ist das Signal dass HL7 FHIR wichtig ist.
J. Studzinski Ja
Es gibt noch langfristig Änderungsbedarf aber der Kriterienkatalog ist ein guter erster Schritt.
M. Sedlmayr Ja Der Kriterienkatalog begünstigt einen gesetzlichen Rahmen und unterstütz HL7 FHIR. 
A. Diehl Ja Die Muss Kriterien sind spezifisch genug um einen internationalen Standard festzulegen für Deutschland und lassen gleichzeitig noch genug Freiraum.
F. Hartge Ja Der Kriterienkatalog ist wichtiger Schritt in Richtung des Empfehlungsprozess.

Der Kriterienkatalog für den Start des Empfehlungsprozesses ist hier veröffentlicht.

Der Abschluss des Arbeitskreises "Datenfluss im onkologischen Behandlungsverlauf - eine Entwicklerjourney" wird von den Mitgliedern des Interop Councils mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder
  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

Mitglied

Stimme

Begründung

S. Thun Ja Die Inhalte sind wichtig, insbesondere die Terminologieservices sind ein wichtiger Punkt für das BMG und BfArM.
S. Heckmann Ja Vielen Dank geht an die Mitglieder des Arbeitskreises und an das BfArM für die Kommentierung.
S. Jedamzik Ja Das Positionspapier legt eine sehr gut Grundlage, jetzt beginnt die Arbeit der Umsetzung. Bei der Frage der Akzeptanz ist jetzt auch der Gesetzgeber gefragt.  
R. Degner Ja Alle Fragen des Positionspapiers sind sehr relevant und beinhalten einen großen Teil der relevanten Hürden um die Versorgung zu verbessern.
J. Studzinski Ja
Das Positionspapier ist auch der Auftrag für neue Arbeitskreise. Vielen Dank für die Arbeit.
M. Sedlmayr Ja Das Positionspapier ist eine sehr gut Arbeit und zeigt dass es nicht nur um die Standards an sich, sondern auch um deren Anwendbarkeit für alle Akteure geht.
A. Diehl Ja Der Arbeitskreis erhält viel Respekt für die wahnsinnige Arbeit und für die Leitung durch Frau Heckmann. 
F. Hartge Ja Die Themen des Positionspapier sollten in weiteren Arbeitskreisen verfolgt werden. Teile davon ergeben vielleicht auch Arbeit für die gematik.
T. Süptiz Ja

Das Positionspapier beinhaltet spannende Themen, die in Folgearbeitskreisen weiter beleuchtet werden sollten. 

Das Positionspapier inkl. aller Anhänge finden Sie hier.

Beschlüsse der 5. Sitzung am 27.10.

1) Die Ergebnisse des Arbeitskreis Kartierung von Interoperabilitätsinitiativen werden von den Mitgliedern des Interop Councils mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder
  • 1/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

  • Das BMG hat sich als außerordentliches Mitglied enthalten und bedankt sich bei den Mitgliedern des Arbeitskreises.

Begründungen der Mitglieder:

Mitglied

Stimme

Begründung

S. Thun Ja Stimmt den Ergebnissen zu.
S. Heckmann Ja Die Ergebnisse zeigen wie wichtig Harmonisierung und Guidance für die Community sind.
S. Jedamzik Ja Der Arbeitskreis hatte das Ziel eine Übersicht in Bezug auf FHIR zu erreichen. Das Ergebnis ist gut. 
R. Degner Ja Die Ergebnisse zeigt welche umfänglichen Informationen gesammelt wurden und welche nächsten Schritte folgen müssen.
J. Studzinski Ja
Die Ergebnisse machen sichtbar welche Initiativen es bei FHIR gibt, Handlungsableitungen und Mehrwerte sollten sich daraus ergeben. 
M. Sedlmayr Ja Der Auftrag ist sehr gut erfüllt. Die Konsequenzen sind sehr gut nachvollziehbar.
A. Diehl Ja Die Ergebnisse bieten eine  hervorragende Basis für weitere Arbeiten und das ist sehr erfolgreich.
F. Hartge Ja Das Handlungsfeld Governance ist wichtig.

Ergebnisse des Arbeitskreis Kartierung von Interoperabilitätsinitiativen sind hier veröffentlicht.

2) Die Arbeitskreise „Analyse der Anforderungen an nationale Terminologieservices“ und
„Verbindliche Regeln zur Nutzung eines Referenzvalidators “ werden von den Mitgliedern des Interop Councils mit einem Stimmenverhältnis von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder
  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

Begründungen der Mitglieder:

Mitglied

Stimme

Begründung

S. Thun

Ja Die Arbeitskreise sind ein wichtiger Schritt hin zur Harmonisierung bestehender FHIR Ressourcen.

A. Diehl

Ja Die Diskussion hat gezeigt wie wichtig beide Arbeitskreise sind.

S. Heckmann

Ja Die Arbeitskreise sind wichtig weil Sie auf die Empfehlungen des Arbeitskreises Onkologie Entwickler Journey.

M. Sedlmayr

Ja Beide Arbeitskreise sind wichtig.

R. Degner

Ja Beide Arbeitskreise sind wichtig um Interoperabilität in Gang zu bringen.

J. Studzinski 

Ja Ja, beim Thema Terminologiserver sind auch schon erste Arbeiten im Gange, der Arbeitskreis kommt also zur richtigen Zeit.

S. Jedamzik

Ja Beide Arbeitskreise sind wichtig, insbesondere Terminologiservices sind wichtig weil Kodiersysteme für ambulant und stationär sind wichtig. Der Referenzvalidator ist als Schiedsrichter wichtig, auch um FHIR auf Validität zu prüfen.

F. Hartge

Ja Stimmt aus direkter eigener Erfahrung auch zu.

T. Süptitz

Ja Stimmt auch zu.

Die Ergebnisse werden auf ina.gematik.de hochgeladen.

Beschlüsse der 6. Sitzung am 06.12.2022

der Einsatz des neuen Arbeitskreises „Fachanwender Journey Onkologie“ wird von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder
  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

Begründungen der Mitglieder:

Mitglied

Stimme

Begründung

S. Thun Ja Patient Empowerment und Translation sind wichtig.
S. Heckmann Ja Der Arbeitskreise wird eine schöne Ergänzung zu den ersten Ergebnissen. Es gibt massive Interoperabilitätsprobleme in der Onkologie. Die Probleme entstehen, weil wir nicht über den Tellerrand schauen. Wir dürfen nicht nur eine Perspektive einnehmen, sondern brauchen den Blick auf das große Ganze mit Fokus auf Anwender und Patienten.
S. Jedamzik Ja Die Hausärzte müssen die hohe Komplexität der onkologischen Behandlung  mitmanagen. Eine bessere Interoperabilität in dem Bereich ist sehr wichtig.
R. Degner Ja Blick auf Fachanwender und Patienten ist essentiell, um Interoperabilität in den Alltag der Versorgung zu bekommen.
J. Studzinski Ja Die Onkologie ist ein Handlungsfeld mit großem Impact. Die Volkskrankheiten betreffen viele, hier können wir Mehrwert erzeugen. Die Fortführung der Entwicklerjourney ist gut. Perspektivisch wäre ein weiterer Arbeitskreis für Patienten gut.
M. Sedlmayr Ja Prozess im Ganzen denken und alle mitnehmen. Es ist viel erforscht und entwickelt und wir können durch die Journey sehen, wo es Lücken gibt.
A. Diehl Ja Der erster Arbeitskreis zur Onkologie war kurz und prägnant. Die logische Konsequenz ist es, jetzt Fachanwender:innen und Patient:innen anzuschauen. Das muss jetzt aufarbeitet werden und es müssen konkrete Aufgabenstellungen gelöst werden.
F. Hartge Ja Zustimmung zu den bisherigen Begründungen.
T. Süptitz Ja Die Fachanwendersicht ist der richtiger Weg. Ein Folgearbeitskreis ist gut, damit wir zu konkreten Lösungen kommen.

Die Informationen zum Arbeitskreis „Fachanwender Journey Onkologie“ sind hier veröffentlicht.

Der Einsatz der Roadmap des Interop Councils für die Jahre 2023 und 2024 wird von

  • 7/7 der ordentlichen Mitglieder
  • 2/2 der außerordentlichen Mitglieder

beschlossen.

Mitglied

Stimme

Begründung

S. Thun Ja Forschende brauchen Daten aus der Versorgung, wo die Digitalisierung schwach ausgeprägt ist. Stichwort ist Translation - wir brauchen die Daten in strukturierten, internationalen Formaten. 
S. Heckmann Ja Der Nutzen für Industrie ist offensichtlich, die Bereitstellung zentraler Services werden den Entwicklern helfen. Die Schaffung klarer Verhältnisse durch Verbindlichkeit ist auch positiv. Die Betreiber der Systeme in den Krankenhäuser werden auch von der Roadmap durch beispielsweise zentrale Terminologieservices und verbindlicher Spezifikationen erleichtern. 
S. Jedamzik Ja Niedergelassene Ärzt:innen müssen stärker in Interoperabilität eingebunden werden. Die Potenziale für Apotheken sind wichtig. Für die Bundesländer sind auch mehrere Steuerungselement dabei, die sich das anschauen sollten. Die Roadmap ist wichtig als Umsetzungsbild für die kommenden Jahre, insbesondere für die Bundesländer.
R. Degner Ja Die Themen der Roadmap sind eine gute Mischung. Die Journeys mit dem Blick auf den Alltag und Anwender sind wichtig. Aber auch die Grundsatzthemen wie Referenzvalidator sind wichtig. 
J. Studzinski Ja

Die Verschriftlichung des Arbeitsplans trägt dazu bei das internationale Organisationen schauen können was in Deutschland passiert. Wir werden es einfacher mit unseren Nachbarländern haben uns austauschen, werden bessere Ansprechpartner sein und vermindern das Risiko von nationalen Alleingängen. 
Für die zweite Brille - das Krankenhaus - ist es wichtig bessere Systeme anzuschließen und austauschen zu können. In den Krankenhäusern muss der Zugriff auf Daten ermöglicht werden, da diese sonst in irgendwelchen Silos vergessen werden oder nicht auffindbar sind. 

M. Sedlmayr Ja Wir machen Interoperabilität nicht um ihrer selbst Willen sondern um Nutzen zu stiften. Auch die Pflege muss fokussiert werden - weil sie zwischen verschiedenen Akteuren vermitteln müssen. Sie sind menschliche Interoperabilitätsvermittler. 
A. Diehl Ja Die Roadmap bietet eine zeitkritische und notwendige Umsetzungsperspektive für Ärzt:innen. Es ist wichtig für Ärzt:innen zu akzeptieren, dass wir nur in einer funktionierenden IT Umgebung, die intersektoral und interoperabel funktioniert, auch hochwertige Arbeit leisten können. Wir können uns nicht nur auf medizinische Aspekte zurück ziehen, sondern IT ist die Grundlage für ein zukunftsfähige Medizin. Wir haben im Vergleich zu anderen Ländern Nachholbedarf, eine konsequente Umsetzung wird ein echter Nutzen für gesamte Community. Es gibt noch ganz viel Potenzial. 
F. Hartge Ja Alle Akteure wurden in den Prozess eingebunden, das war sehr gut. Die Roadmap wird als großes Ganzes befürwortet, für gematik sind auch noch einige Themen für unsere Aufträge und Anwendungen dabei - die Zusammenarbeit mit dem Council wird helfen, dass die gematik Produkte besser werden. 
T. Süptiz Ja

Dank an alle Beteiligte. Die Roadmap ist die Richtschnur für die eigene Arbeit und das richtige Instrument um die Arbeit des Councils für alle Beteiligen transparent zu machen. Der IT Bereich ist sehr dynamisch. Der Wunsch ist, dass wir nicht nur statisch auf die Roadmap schauen, sondern anpassbar auf aktuelle Entwicklungen reagieren können. Der Backlog ist ein gutes Element. Die Anpassung an potenzielle neue BMG Regulierungen ist wichtig.

Die Informationen zur Roadmap des Interop Council finden Sie hier.