Analyse der Effizienz der Archiv- und Wechselschnittstelle (AWST)

Dieser Arbeitskreis hat zum Ziel, zunächst eine GAP-Analyse durchzuführen, die sich auf den aktuellen Stand der AWST-Spezifikation (Version 1.3) bezieht und diese vergleicht mit den Anforderungen zum Durchführen der Use Cases Archivierung und Wechsel des Primärsystem.
Darüber hinaus wird analysiert, inwieweit aus der Sicht der jeweils betroffenen Stakeholder weiter zu definierende Aspekte umgesetzt werden müssten, um die Wechsel- und Migrationseffizienz zu steigern.
Außerdem wird eine Analyse zur Kompatibilität zu den Definitionen der ISiK und potenziell relevanter MIOs durchgeführt.

Die Ergebnisse finden sich anschließend in einem Positionspapier mit Handlungsempfehlungen wieder.

Die im Arbeitskreis durchgeführten Arbeiten stellen keinen Ersatz oder Erweiterung laufender Prozesse von Akteuren dar, die an der Ausarbeitung der AWST beteiligt sind.

Handlungsempfehlungen

Handlungsempfehlungen (ausgewählte)

Implikationen

Vollständige Trennung der Use Cases "Archivierung" und "Wechsel"
mit eigenständigen Schnittstellen
  • Noch offen
Präzisierung / Anpassung des §371 SGB Vbzgl. der Trennung der
AWS in WS und AS sowie zu den digitalenArchivierungs- /
Aufbewahrungspflichten eines Mediziners
  • Noch offen
Für die AWS-Verantwortliche Stelle/Organisation benennen
  • Noch offen

IOP-Council Arbeitskreis für die Festlegung einer Versionierungsstrategie
für in Deutschland veröffentlichte FHIR-Spezifikationen

  • Noch offen
Erprobung der AW-"Liveschnittstelle" als Lösungsansatz fürdie Befüllung
der "ePA für Alle"in Zusammenarbeit von KBV und gematik
  • Noch offen

Entwicklung eines Demonstrators für einen AWS-Viewer bzw.für einen
generalisierten MIOViewer durch die KBV
(auch für per AW-"Liveschnittstelle" bereitgestellte Patientendaten)

  • Noch offen

Fortschreibung der neuen, erweiterten Anforderungen an die
Spezifikationen für die AWS (AS/WS)

  • Noch offen
Definition eines interoperablen Informationsmodells, was in allen
Spezifikationen wiederverwendet wird
  • Noch offen
Schaffung einer zentralen, sektorenübergreifenden Verantwortlichkeit zur
Modellierung und Spezifikation eines interoperablen
FHIR-Informationsmodelles
  • Noch offen

Abschlussergebnis

Der Arbeitskreis endete am 21.06.2023 nach 3 Monaten Laufzeit. Das folgende Positionspapier entspricht den Ergebnissen der Arbeit des Arbeitskreises inkl. Handlungsempfehlungen:

Positionspapier

Alle Daten im Überblick

Vorsitz: Simone Heckmann

Stellvertreter: Jan Meincke

  1. Jan Meincke - Gruppe: Industrieverband

  2. Ralf Franke - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation

  3. Andreas Kumbroch - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation

  4. Jakob Scholz - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme

  5. Alexander Wilms - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme

  6. Rudi Kallenberg - Gruppe: Industrieverband

  7. Michael Schober - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme

  8. Patrick Werner - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisation

  9. Lars Treinat - Gruppe: Verband

  10. Stephan Schug - Gruppe: Fachgesellschaft

Start: 21.03.2023

Laufzeit: max. 3 Monate

vorbereitend/beratend

Seit Juni 2019 ist die durch die KBV erstellte Spezifikation der Archiv- und Wechselschnittstelle öffentlich abrufbar. Die bisher geringfügige Anzahl verpflichtender Profile der aktuellen Schnittstellendefinition ermöglicht bislang keine effiziente Umsetzung interoperabler Wechsel- und Archivierungsszenarien.

Die aktuelle Version 1.3, die sich derzeit in der Kommentierungsphase befindet, erhöht die Anzahl verpflichtend umzusetzender Profile. Es ist über diesen Aspekt weiter offen, ob sich damit die Use Cases Archivierung und Primärsystemwechsel vollumfänglich umsetzen lassen.

Darüber hinaus ist unklar, ob eine Harmonisierung mit relevanten MIOs bzw. den Definitionen seitens ISiK herstellbar ist.

Eine GAP-Analyse wurde durchgeführt, die sich auf den aktuellen Stand der AWST-Spezifikation (Version 1.3) und Anforderungen zum Durchführen der Use Cases Archivierung und Wechsel des Primärsystem bezieht.
Es wurde analysiert, inwieweit darüber hinaus aus der Sicht der jeweils betroffenen Stakeholder weiter zu definierende Aspekte umgesetzt werden müssten, um die Wechsel- und Migrationseffizienz zu steigern.
Eine Analyse zur Kompatibilität zu den Definitionen der ISiK und potenziell relevanter MIOs wurde durchgeführt.
Die im Arbeitskreis durchgeführten Arbeiten stellen keinen Ersatz oder Erweiterung laufender Prozesse von Akteuren dar, die an der Ausarbeitung der AWST beteiligt sind.

Positionspapier mit Handlungsempfehlungen:

  • um die Anforderungen der primären Use Cases (PVS-Wechsel und Datenarchivierung) möglichst intuitiv und einfach zu erfüllen

  • um ggf. die Effizienz der AWST zu steigern

  • Wenn nötig: Harmonisierung mit Definitionen/Profilen der MIOs bzw. ISiK

Primärsystemhersteller aus ambulanten und stationären Bereichen (insbesondere Schnittstellen- und Datenbankenexperten), Primärsystemnutzer mit technischer Expertise, FHIR-Experten

Spezifikation der AWST-Schnittstelle durch die KBV

2-wöchentliche Meetings zu maximal je 2h (insgesamt 6 offizielle Sitzungen)

  •  Definition individueller abzuarbeitender Aufgaben

  •  Besprechung abgeschlossener Aufgaben

  • ggf. direkter Themenbearbeitung;

unabhängige Bearbeitung individuell zugeordneter Aufgaben zwischen den Sitzungen.

  • Confluence zur Dokumentationsunterstützung

  • Dokumentenbearbeitung und -ablage in SharePoint mittels MS Teams

  • Sitzungen, Meetings, Diskussionen und Kommunikation über MS Teams

bvitg, KBV, BMG, BÄK, DKG, BZÄK, HL7, FHIR Community DE, Primärsystemanwender

Durch eine einheitliche Schnittstelle wird ein diskriminierungsfreier Wechsel von Primärsystemen und eine standardisierte Datenarchivierung ermöglicht. Der Arbeitskreis analysiert die Effizienz der Schnittstelle nach einer ganzheitlichen interoperablen Sichtweise.

Gemäß der IOP-Roadmap zahlt dieser Arbeitskreis auf das Handlungsfeld „Harmonisierung“ ein.

Gemeldetes Interoperabilitätsproblem vom 15.09.2022
Allgemein hohes Interesse an einer simpel funktionierenden Schnittstelle verschiedener Akteure des Gesundheitswesens.

Keine Abhängigkeit zu anderen Arbeitskreisen

Sitzungstermine

Alle vergangenen und zukünftigen Termine samt Agenda, Einwahllink und Ergebnisprotokoll finden Sie hier. 

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Agenda

  1. Begrüßung und Vorstellung

  2. Infos zur Mitarbeit in Arbeitskreisen

  3. Wahl des stellvertretenden Vorsitzes

  4. Diskussion über Ziele und Rahmen im Arbeitskreis

  5. Besprechung individuelle Aufgaben

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Agenda

  1. Rekapitulieren der ersten Sitzung

  2. Diskussion der Priorisierung der Themen

  3. weitere Diskussionspunkte

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Agenda

  • Status Themencluster

    • Schwerpunkt: Gap Analyse

    • u.a. Harmonisierungsbedarf von FHIR Ressourcen mit weiteren Schnittstellen (bspw. VOS vs MIO vs AWST vs ePA, etc)

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Agenda

Schwerpunkt: Potenzielle Handlungsempfehlungen

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Agenda

Schwerpunkt: Redaktionelle Aufbereitung, Formulierungen im Positionspapier.

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Agenda

Themenschwerpunkt: redaktionelle Überprüfung

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