Analyse der Anforderungen an nationale Terminologieservices

Dieser Arbeitskreis hat zum Ziel Anforderungen an einen Terminologieserver zur Bereitstellung von Terminologieservices aus fachlicher, technischer und prozessualer Sicht aufzustellen und diesbezüglich entsprechende Handlungsempfehlungen aufzustellen. Die Abstimmung zwischen gematik GmbH, BfArM und Mitgliedern des Expertenkreises der IOP Governance ist für den Erfolg des Arbeitskreises unabdingbar.

Alle Daten im Überblick

Vorsitz: Dr. Anke Diehl

Stellvertreter:in: tba

  1. Ammon, Danny - Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation

  2. Biernat, Axel - Gruppe: Industrieverband

  3. Fluck, Juliane - Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation

  4. Hartz, Tobias - Gruppe: Bundesland

  5. Ingenerf, Josef - Gruppe: wissenschaftliche Einrichtung und Patientenorganisation

  6. Lüdemann, Sascha - Gruppe: Verband

  7. Mützner, Robert - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme

  8. Pantazoglou, Elisabeth - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisationen

  9. Sander, Andre - Gruppe: Industrieverband

  10. Werner, Patrick - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisationen

Start: 21.11.

Laufzeit: 3 Monate

vorbereitend/beratend

Bisherige Positionierungen des Interop Councils haben die Verfügbarkeit von Kodiersystemen und Wertelisten (value sets) in einem Terminologieserver als ein besonders wichtiges Vehikel zur Umsetzung von Interoperabilität in Deutschland erklärt.

Die gematik GmbH und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben hierzu bereits erste Gespräche geführt und Konzepte erarbeitet.

Die Anforderungsanalyse, sowohl aus technischer, aber auch prozessualer Sicht, soll durch Experten der IOP Governance unterstützt werden. Anforderungen, die bei Workshops des BfArM bereits erhoben wurden, sollen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse des Arbeitskreises sollen in die Konzeptionierung und Spezifikation des Terminologieservers einfließen.

Im Rahmen des Arbeitskreises sollen Anforderungen an einen Terminologieserver zur Bereitstellung von Terminologieservices aus fachlicher, technischer und prozessualer Sicht aufgestellt werden.

Zu folgenden Fragen sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden:

  • Welchen Scope soll ein nationaler Terminologieserver haben?

  • Welche Anwendungen und Verfahren sollten priorisiert unterstützt werden?

  • Welche Kodiersysteme und Wertelisten (value sets) sollen für welche Zwecke zentral oder dezentral bereitgestellt werden?

  • Mit welchen Formaten für Kodiersysteme und Wertelisten wird bisher gearbeitet und was wird zukünftig benötigt?

  • Wie soll die Governance für die Bereitstellung der Kodiersysteme und Wertelisten gestaltet werden? Welche Akteure können dabei welche Rollen einnehmen?

  • Wie soll die Pflege und Aktualisierung der Terminologien auf dem Server operativ gestaltet werden?

  • Welche Zugangswege (z.B. REST-Schnittstelle, Web-UI, …) und zusätzlichen Services (bspw. Validierung, Delta bereitstellen…) sollen bereitgestellt werden?

  • Wie soll die Zusammenarbeit mit anderen Terminologieservern erfolgen?

Die Abstimmung zwischen gematik GmbH, BfArM und Mitgliedern des Expertenkreises der IOP Governance ist für den Erfolg des Arbeitskreises unabdingbar.

Positionspapier mit Handlungsempfehlungen zu Konzeptionierung, Spezifikation und Betrieb eines nationalen Terminologieservers.

Standardisierungstätigkeiten, Kodiersysteme & Value Sets, FHIR, Design und Betrieb von IT Infrastrukturen, Requirement Engineering

Die Arbeitskreise „Kartierung von Interoperabilitätsinitiativen“ und „Datenfluss im onkologischen Behandlungsverlauf“ haben in ihren Positionspapieren die Forderungen nach einem nationalen Terminologieserver formuliert.

  • Kick-Off Veranstaltung mit BfArM, gematik & Experten zur Bestimmung des Status quo

  • Ausarbeitung der Handlungsempfehlungen in maximal 4 öffentlichen Sitzungen. Bei Bedarf können zusätzliche nichtöffentliche Sitzungen geplant werden oder strukturierte Interviews durchgeführt werden.

  • Ergebnisbesprechung mit BfArM, gematik & Experten zum Einfordern von finalem Feedback

  • Dokumentenbearbeitung und -ablage in Sharepoint mittels MS Teams

  • Sitzungen, Meetings, Diskussionen und Kommunikation über MS Teams

Standardisierungsorganisationen, Primärsystemhersteller, Forschungseinrichtungen, Forschende, Value Set Providers, gematik, BfArM

  1. "One-stop-shop" für den Abruf von kodierten Elementen in einem einheitlichen Format

  2. Nachhaltige Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von kodierten Elementen über den Lifecycle von Anwendungen und Patientendaten hinweg

  3. Eindeutige und verlässliche Referenzen im Gesundheitswesen

  4. Vermeidung von Parallelentwicklungen

  1. Für eine nachhaltige Datenstrategie ist eine zentrale Verfügbarkeit von Kodiersystemen über lange Zeiträume erforderlich.

  2. Interoperabilität wird durch verlässliche Referenzen unterstützt.

  3. Effizienzsteigerung sind durch eine zentrale Bereitstellung in definierten Formaten möglich.

Vorarbeiten aus den Arbeitskreisen „Kartierung von Interoperabilitätsinitiativen“ und „Datenfluss im onkologischen Behandlungsverlauf“

Sitzungstermine

Alle vergangenen und zukünftigen Termine samt Agenda, Einwahllink und Ergebnisprotokoll finden Sie hier. 

Alle Interessierten können an dem virtuellen Termin teilnehmen. Klicken Sie hier, um an der Besprechung teilzunehmen

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Agenda

  1. Wahl des stellvertretenden Vorsitzes

  2. Rahmenbedingungen des Arbeitskreises, inklusive Vergütung

  3. Vorstellung Vorarbeiten durch gematik & BfArM

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Agenda

  1. Ausblick Ausland / unterschiedliche Konzepte

  2. Sammlung Anforderung / Ideen

Abschlussergebnis

Hier finden Sie nach Abschluss des Arbeitskreises das Endergebnis der Zusammenarbeit.