Verbindliche Regeln zur Nutzung eines Referenzvalidators

Dieser Arbeitskreis hat zum Ziel, zu identifizieren, wie Prüfmodule kosteneffizient durch die verschiedenen Standardisierungs- und Spezifikationsakteuren des deutschen Gesundheitswesens erstellt und betrieben werden können. Darüber hinaus soll eine Priorisierung zu erstellender Prüfmodule erarbeitet werden. Die Ergebnisse finden sich anschließend in einem Positionspapier mit Handlungsempfehlungen wieder.

Alle Daten im Überblick

Vorsitz: Ralf Degner

Stellvertreter:in: tba

  1. Sydow, Karl - Gruppe: Industrieverband

  2. Kahlert, Timo - Gruppe: Verband

  3. Werner, Patrick - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisationen

  4. Meincke, Jan - Gruppe: Industrieverband

  5. Tschudnowsky, Alexey - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme

  6. Reith, Maximilian - Gruppe: Anwender informationstechnischer Systeme

  7. Treinat, Lars - Gruppe: Verband

  8. Schug, Stephan - Gruppe: Fachgesellschaft

  9. Franke, Ralf - Gruppe: Standardisierungs- und Normungsorganisationen

  10. Weigel, Martin - Gruppe: Verband

Start: Voraussichtlich 28.11.

Laufzeit: max. 3 Monate

vorbereitend/beratend

Referenzvalidatoren ermöglichen es in der Anwendung von Spezifikationen und Terminologien Klarheit über korrekte Implementierung zu schaffen. Sie funktionieren wie eine Art Schiedsgericht und können als niederschwelliges Angebot zur Überprüfung der eigenen Implementierung genutzt werden. Dadurch kann die Qualität der Implementierung und deren Nutzung verstärkt werden.

Mit der Veröffentlichung des Referenzvalidators durch die gematik GmbH gibt es eine Lösung, um einheitlich die Umsetzung und Implementierung von Standards und Spezifikationen auf Basis von FHIR zu validieren. Der Referenzvalidator kann Prüfungen mittels Prüfmodulen durchführen.

Die erste Veröffentlichung der gematik enthält neben dem Validator selbst auch das Prüfmodul für das eRezept.

Für eine hohe Akzeptanz und schnelle Verbreitung von interoperablen Schnittstellen ist es notwendig, einerseits die Anzahl an Prüfmodulen zu erweitern und andererseits die Verpflichtung zur Nutzung des Referenzvalidators inklusive entsprechender Prüfmodule einzuführen.

Innerhalb des Arbeitskreises ist es notwendig zu identifizieren, wie Prüfmodule kosteneffizient durch die verschiedenen Standardisierungs- und Spezifikationsakteuren des deutschen Gesundheitswesens erstellt und betrieben werden können. Der Betrieb von Prüfmodulen umfasst neben der ersten Bereitstellung auch die Wartung und Gewährleistung der Aktualität des Prüfmoduls.

Darüber hinaus soll eine Priorisierung zu erstellender Prüfmodule erarbeitet werden.

Der Arbeitskreis soll die genannten Ziele innerhalb eines Positionspapieres inklusive Handlungsempfehlungen formulieren. Zusätzlich ist zu prüfen, ob und wie eine Verpflichtung zur Umsetzung weiterer Prüfmodule definiert werden kann.

Positionspapier mit Handlungsempfehlungen

  • Zur Implementierung, Wartung, Sicherstellung der Aktualität und Bereitstellung von Prüfmodulen durch verschiedene Standardisierungs- und Spezifikationsakteuren des Gesundheitswesens

  • Zur Abarbeitung einer priorisierten Liste an Prüfmodulen

  • Zur verpflichtenden Bereitstellung weiterer Prüfmodule

  • Zur verpflichtenden Nutzung des Referenzvalidators inkl. zugehöriger Prüfmodule (Entwicklungszeitpunkt vs. Produktivbetrieb)

Schnittstellenentwicklung, Standardisierung, FHIR, Validierung, Primärsystementwicklung

Implementierung, Dokumentation und Bereitstellung des Referenzvalidators und des Prüfmoduls eRezept durch die gematik GmbH

2-wöchentliche Meetings zu maximal je 2h

  •  Definition individueller abzuarbeitender Aufgaben

  •  Besprechung abgeschlossener Aufgaben

  • ggf. direkter Themenbearbeitung;

unabhängige Bearbeitung individuell zugeordneter Aufgaben zwischen den Sitzungen

Erste Arbeitskreissitzung mit gematik GmbH als Gast, um den aktuellen Stand und die Funktionsweise des Referenzvalidators vorzustellen.

  • Dokumentenbearbeitung und -ablage in Sharepoint mittels MS Teams

  • Sitzungen, Meetings, Diskussionen und Kommunikation über MS Teams

Standardisierungsorganisationen, Spezifikationsakteure, Schnittstellenanbieter, Schnittstellenentwickler, Primärsystemhersteller, Value Set Authorities

Validatoren gewährleisten eine korrekte, abgestimmte und interoperable Umsetzung von Spezifikationen, Schnittstellen und Standards, die auf FHIR basieren.

Eine Verpflichtung zur Verwendung und Bereitstellung eines Validators garantiert eine verlässliche und regulierte interoperable (Daten-)Kommunikation.

Keine Abhängigkeit zu anderen Arbeitskreisen

Sitzungstermine

Alle vergangenen und zukünftigen Termine samt Agenda, Einwahllink und Ergebnisprotokoll finden Sie hier. 

Alle Interessierten können an dem virtuellen Termin teilnehmen. Klicken Sie hier, um an der Besprechung teilzunehmen

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Agenda

  1. Vorstellung

  2. Wahl des stellvertretenden Vorsitzes

  3. Rahmenbedingungen und Tooling für die Arbeit im Arbeitskreis

  4. Vorstellung des Referenzvalidators durch die gematik

  5. Präzisierung der Ziele (Was wollen wir erreichen?)

  6. Festlegung der Methoden (Wie gehen wir vor?)

  7. Arbeitsteilung (Wer macht was?)

  8. Zeitplan, weitere Termine (...und bis wann?)

Abschlussergebnis

Hier finden Sie nach Abschluss des Arbeitskreises das Endergebnis der Zusammenarbeit.