Jörg Studzinski

Beruflicher Werdegang

Jörg Studzinski ist seit November 2021 Projektleiter für Digitalisierung im Verbund der AGAPLESION Mitteldeutschland. Dort unterstützt er die digitale Transformation bestehender Geschäftsprozesse und die Weiterentwicklung der bestehenden Informationsmanagementlandschaft für die vier Krankenhäuser im Verbund sowie im Zusammenspiel mit den zentralen Diensten der AGAPLESION gAG, einem der größten Gesundheitskonzerne in Deutschland. Seinen aktuellen Schwerpunkt bilden hierbei Projekte im Kontext des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG).

Zwischen 2010 und 2021 war Herr Studzinski Director of Research and Advisory Services bei der HIMSS Europe GmbH und dort u.a. verantwortlich für die Entwicklung, Weiterentwicklung und Anwendung von Reifegradmodellen wie dem international anerkannten EMRAM oder DIAM sowie dem in Deutschland genutzten und durch das Bundesgesundheitsministerium geförderten “DigitalRadar Krankenhaus” Modell. Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt bildete die Entwicklung und Durchführung von internationalen Marktforschungsprojekten im Themenumfeld der digitalen Gesundheit, u.a. mit dem europaweit durchgeführten „HIMSS eHealth Trendbarometer“.

Sein beruflicher Hintergrund umfasst darüber hinaus Stationen bei international tätigen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, u.a. als verantwortlicher Projektleiter bei der dii GmbH für den European eHospital Census, der seinerzeit umfassendsten Studie zur installierten Basis und Trends bei Krankenhaus-IT-Anwendungen in Europa, oder im Bereich Kundenzufriedenheit (Vocatus) und akademischer Forschung (Erfurt School of Public Policy). Er hat einen Studienabschluss (M.A.) der Universität Leipzig mit Schwerpunkt auf empirischer Kommunikationsforschung.

„Es gibt ein magisches Dreieck aus: Digitalisierungsgrad – Behandlungsqualität – wirtschaftlichem Überleben."

Jörg Studzinski

Ziel des Engagements im Expertengremium

Jörg Studzinski sieht Nachholbedarf bei der digitalen Transformation der Leistungserbringung und Prävention in der deutschen Gesundheitslandschaft. Im Wesentlichen sind es seiner Ansicht nach vor allem Themen wie die verstärkte Nutzung und Standardisierung elektronischer Patientenakten und digitaler Gesundheitsdienste, die Etablierung miteinander vernetzter Plattformen für den einrichtungsübergreifenden Austausch von Patienten- und Forschungsdaten, die Schaffung von Strukturen, die eine verstärkte Kooperation von Akteuren im Gesundheitssystem fördern und fordern und die bessere Einbindung der Patientinnen und Patienten in den Behandlungs- und Gesundheitsvorsorgeprozess mittels digitaler Technologien.

Für diese Themen möchte sich Jörg Studzinski als Vertreter der Gruppe Fachgesellschaften im Expertengremium einsetzen und seine Expertise in das Gremium hineintragen.