IOP-Anforderung gemäß § 385 SGB V im Rahmen der ePA für alle (Empfehlung)
Beschreibung
Empfehlung und Vorschlag gegenüber dem BMG zur verbindlichen Festlegung.
Die elektronische Patientenakte für alle (ePA für alle) unterstützt verschiedene Versorgungsprozesse mittels dedizierter FHIR-basierter Services. Ein zentraler Bestandteil ist der digital gestützte Medikationsprozess (dgMP) durch die Bereitstellung von:
• Elektronischem Medikationsplan (eMP) – strukturierte Dokumentation verordneter Arzneimitteltherapien
• Elektronischer Medikationsliste (eML) – Dokumentation tatsächlich abgegebener Arzneimittel
Diese werden über den ePA Medication Service (FHIR Data Service) bereitgestellt und ermöglichen einen sektorenübergreifenden und Interprofessionellen Informationsaustausch.
Für die interoperable Umsetzung des ePA Medication Service im Rahmen der Umsetzung der ePA 3.1.3 bestehen IOP-Anforderungen. Diese entsprechen den MUSS-Parametern aus dem Implementation Guide (IG), siehe Kapitel 3, normative IOP-Anforderungen.
Das vorliegende Dokument richtet sich an Hersteller von Primärsystemen, die den ePA Medication Service implementieren und ein Konformitätsbewertungsverfahren nach § 387 SGB V antreten.
Bestätigungsrelevante Systeme:
• Praxisverwaltungssysteme (PVS)
• Zahnärztliche Praxisverwaltungssysteme (ZPVS)
• Krankenhausinformationssysteme (KIS)
• Apothekenverwaltungssysteme (AVS)
• Pflegesysteme (Pflege)
Eingereicht durch
Kompetenzzentrum für Interoperabilität, gematik GmbH
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