Analyse der Anforderungen für eine digital vernetzte Notfallversorgung

Anlässlich des Gesetzes zur Reform der Notfallversorgung in Deutschland soll der Arbeitskreis Anforderungen an Schnittstellen und Datensätze für die Notfalldokumentation und Fallübergabe erarbeiten.

Bewerbungsfrist

16.10.2026 bis 2.11.2026

Wichtig: Voraussetzung für die Mitarbeit in einem Arbeitskreis ist die Mitgliedschaft im IOP-Expertenkreis. 

Sie sind nicht im Expertenkreis, wollen aber trotzdem an Arbeitskreisen teilnehmen? Kein Problem, jede Sitzung des Arbeitskreises ist öffentlich und Sie können jederzeit als Gast daran teilnehmen.

Zur Bewerbung

Alle Daten im Überblick

Leitung

Leitung

Vorsitz: Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik

Stellvertretung: wird unter den Mitgliedern gewählt

Mitglieder

Mitglieder

Bewerben Sie sich!

Laufzeit

Laufzeit

Dezember 2026 bis März 2027

8 Termine, s. Ressourcenplanung

Art der Arbeit

Art der Arbeit

vorbereitend, beratend

Begründung

Begründung

Das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung in Deutschland stärkt digitale Vernetzung vieler Akteure in der Notfallversorgung, um in einer akuten medizinischen Notlage jederzeit unmittelbare und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Das KIG wird an mehreren Stellen im Gesetz damit vertraut die Beauftragung von Schnittstellen für digitale Fallübergabe und von Standards für die Datensätze der digitalen Notfalldokumentation umzusetzen.

Kabinettsentwurf: Gesetz zur Reform der Notfallversorgung
Ziele

Ziele

  1. Im Arbeitskreis werden die avisierten Soll-Prozesse in der Notfallversorgung konkretisiert und validiert. Die gesetzlichen Vorgaben bilden dabei die verbindliche Grundlage. 
  2. Basierend auf dem Soll-Prozess werden die Anforderungen an die zu beauftragende Schnittstelle zur digitalen Fallübergabe und an die Notfalldokumentation zusammengetragen.
  3. Der Arbeitskreis soll bestehende Vorarbeiten sichten und auf ihre Nachnutzung und Übertragbarkeit für die zu beauftragenden Schnittstellen und Datensätze prüfen. 
Ergebnis

Ergebnis

Positionspapier mit Anforderungen an Schnittstellen und Datensätze für die digitale Notfalldokumentation und Fallübergabe in der Notfallversorgung

Notwendige Expertise

Notwendige Expertise

  • Expertise in HL7® FHIR® Spezifikationsarbeit
  • IT Systeme der Notfallversorgung (präklinisch und klinisch)
  • Versorgungsexpertise aus der präklinischen und klinischen Notfallversorgung
  • Verbände und Standardisierer der Notfallversorgung
  • Experten aus den Bundesländern
Vorarbeiten

Vorarbeiten

  • Gesetzliche Grundlage zur Reform der Notfallversorgung
  • Qualitative Erhebung sowie quantitative Validierung des IST-Prozesses der Notfallversorgung in Deutschland durch die gematik
  • Standardisierte Notrufabfrage (SNA)
  • Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland (SmED)
  • UCRI Schnittstelle des PMeV
  • Datensätze des DIVI e.V.: 
    • der Minimale Notfalldatensatz (MIND)
    • das Notfalleinsatzprotokoll
    • Module des Notaufnahmeprotokolls
  • HL7® FHIR® Spezifikation „Notfalldokumentation“ des AKTIN e.V.
  • MII Kerndatensatz Erweiterungsmodul Intensivmedizin
  • ISiK Stufe 5 ICU-Normalstation Workflow
  • Weitere nationale und internationale Vorarbeiten, z.B. IHE Profile Emergency Medical Services
Ressourcenplanung

Ressourcenplanung

  • 12 Personenstunden für 8 Online-Treffen zur Koordination, Abstimmung und Zusammenführung der Expertisen
  • ca. 20 Personenstunden für asynchrone Arbeit ggf. in Themen-Teams

Sitzungstermine (vormittags, unter Vorbehalt):

  • 01.12.2026 Kick-off Meeting
  • 15.12.2026 Anforderungsanalyse Notfalldokumentation
  • 12.01.2027 Anforderungsanalyse Fallübergabe
  • 26.01.2027 Zusammenfassung Anforderungen
  • 09.02.2027 1. Draft Positionspapier
  • 23.02.2027 2. Draft Positionspapier
  • 09.03.2027 Final Draft Positionspapier
  • 23.03.2027 Abschlussmeeting
Arbeitsweise

Arbeitsweise

  • Kollaboratives Arbeiten in Confluence
  • virtuelle Treffen via Microsoft TEAMS
  • Dokumenten-Ablage in MS Sharepoint
Interested Parties

Interested Parties

  • AKTIN e. V., DIVI e. V. und weitere Fachgesellschaften
  • Kassenärztliche Vereinigungen, KBV, kv.digital, Zi
  • Rettungsdienstträger und Leitstellen
  • Bundesländer
  • Hersteller von IT-Systemen und Produkten für Rettungsdienste und Leitstellen
  • gematik
  • ggf. weitere Stakeholder
Mehrwert/Nutzen

Mehrwert/Nutzen

Erfolgreiche Umsetzung der Notfallreform