Semantische Interoperabilität im Gesundheitswesen, internationale Terminologie- und Informationsstandards (SNOMED CT, LOINC, HL7 FHIR), klinische Datenmodelle, Terminologiemanagement, semantische Standardisierung klinischer Informationssysteme, European Health Data Space (EHDS), ISiK und regulatorische Interoperabilitätsanforderungen.
Kurzvorstellung
Elisabeth Pantazoglou ist Vice President Product Management und leitet das Semantic Competence Center (SCC) im Geschäftsbereich CLINICAL der CompuGroup Medical.
Ihr Schwerpunkt liegt auf der semantischen Interoperabilität, der Standardisierung klinischer Informationsmodelle und dem Einsatz internationaler Terminologie- und Informationsstandards in Gesundheits-IT-Systemen.
Sie verfügt über langjährige Erfahrung an der Schnittstelle zwischen klinischer Versorgung, angewandter Forschung, Softwareentwicklung und Standardisierung. Nach ihrer Tätigkeit als Medizinisch-technische Laborassistentin und einem Masterstudium im Bereich Health Care Management war sie an der Hochschule Niederrhein in verschiedenen Forschungsprojekten zur digitalen Vernetzung und sektorenübergreifenden Versorgung tätig.
Neben ihrer Tätigkeit bei der CompuGroup Medical engagiert sie sich aktiv in nationalen Standardisierungs- und Expertengremien. Sie ist Mitglied des Vorstands von HL7 Deutschland und leitet dort das Technische Komitee Terminologien. Darüber hinaus bringt sie ihre Expertise unter anderem in Gremien und Arbeitsgruppen von gematik, GMDS und dem Kompetenzzentrum für Interoperabilität im Gesundheitswesen ein.
Ihr besonderes Interesse gilt der nachhaltigen semantischen Harmonisierung klinischer Daten sowie der praktischen und regulatorisch konformen Umsetzung interoperabler Lösungen im deutschen und europäischen Gesundheitswesen.
Werdegang
Seit 2020 – CompuGroup Medical Software GmbH
Vice President Product Management, Leitung Semantic Competence Center (SCC), Geschäftsbereich CLINICAL.
Verantwortung für die produktübergreifende semantische Standardisierung klinischer Datenmodelle, Terminologien und Informationsstrukturen sowie die fachliche Bewertung und Harmonisierung von Interoperabilitätsanforderungen.
2012–2020 – Hochschule Niederrhein
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin in Forschungsprojekten zur Digitalisierung und Interoperabilität im Gesundheitswesen.
Ausgewählte Projekte:
Medikationsplan Plus – elektronische Umsetzung des bundeseinheitlichen Medikationsplans
GEN-Alyse – standardisierte elektronische Darstellung genetischer Befundberichte
iFoot – Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgung beim diabetischen Fußsyndrom
Standards zur Unterstützung von E-Commerce-Prozessen im Gesundheitswesen
1999–2016 – Klinische Labordiagnostik
Medizinisch-technische Laborassistentin im Zentrallabor mit umfassender praktischer Erfahrung in klinisch-diagnostischen Prozessen.
Ausbildung und Studium
Master of Science in Health Care Management;
Bachelor of Science in Health Care Management;
Ausbildung zur Medizinisch-technischen Laborassistentin.
Gremienarbeit und Standardisierung
Vorstandsmitglied, HL7 Deutschland e. V.
Leitung Technisches Komitee Terminologien, HL7 Deutschland
Mitwirkung im Interoperabilitätsumfeld, gematik und MIO42
Stellvertretende Leitung der GMDS-Arbeitsgruppe SIE
Mitarbeit in Facharbeitsgruppen zu LOINC und SNOMED CT
Mitarbeit in der AG Interoperabilität, bvitg
