Expertengremium

Die Mitglieder des neu gegründeten Expertengremiums für Interoperabilität im deutschen Gesundheitswesen stehen für einen ganzheitlichen und zielorientierten Ansatz, der das Thema Interoperabilität als Enabler und als Teil eines größeren Wertschöpfungsprozesses betrachtet. Das erklärte Ziel: Eine bessere Gesundheit für alle Menschen in Deutschland und Europa ermöglichen. 


Vorsitzende Prof. Dr. Sylvia Thun

Prof. Dr. Sylvia Thun

Prof Dr. Sylvia Thun ist Vorsitzende des Expertengremiums und seit Oktober 2021 Universitätsprofessorin für Digitale Medizin und Interoperabilität am Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) an der Charité, wo sie auch den Bereich E-Health und Interoperabilität leitet. Sie ist approbierte Ärztin sowie Ingenieurin für biomedizinische Technik und gilt als anerkannte Expertin für nationale und internationale IT-Standards im Gesundheitswesen.

Prof. Dr. Martin Sedlmayr

Prof. Dr. Martin Sedlmayr

Prof. Dr. Martin Sedlmayr studierte Informatik mit Nebenfach Medizin und legte seinen Forschungsschwerpunkt auf die benutzerzentrierte Entwicklung digitaler Assistenzsysteme für die Medizin. Heute ist er Inhaber der Professur für Medizinische Informatik an der TU Dresden, CIO des Bereichs Medizin der TU Dresden und Direktor des Zentrums für Medizinische Informatik der Hochschulmedizin Dresden, wo er für die strategische Weiterentwicklung im Bereich der Digitalen Medizin verantwortlich ist.

Simone Heckmann

Simone Heckmann

Simone Heckmann, Mitbegründerin und seit 2019 Geschäftsführerin der Gefyra GmbH (Unternehmensgruppe des DMI / Mitglied bvitg), ist Medizininformatikerin mit jahrelanger praktischer Erfahrung im Bereich Anwendungsbetreuung im Krankenhaus und Implementierung von Schnittstellen. Heute schult und berät Sie Unternehmen bei der Umsetzung des HL7 FHIR®-Standards, zu dessen Etablierung in Deutschland sie erheblich beigetragen hat.

Darüber hinaus engagiert sie sich seit 2012 im HL7 Deutschland e.V., wo sie das Technische Komitee für FHIR® leitet und Mitglied des Vorstandes ist.

Jörg Studzinski

Jörg Studzinski

Jörg Studzinski ist seit November 2021 Projektleiter für Digitalisierung im Verbund der AGAPLESION Mitteldeutschland. Sein beruflicher Hintergrund umfasst darüber hinaus Stationen bei international tätigen Fachgesellschaften sowie Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, u.a. als verantwortlicher Projektleiter. Er hat einen Studienabschluss (M.A.) der Universität Leipzig mit Schwerpunkt auf empirischer Kommunikationsforschung.

Portr5ät Ralf Degner
Ralf Degner

Ralf Degner

Ralf Degner ist Leiter des Teams Digital Office, welches die TK unter anderem in allen Fragen der Digitalisierung unterstützt. Beginnend mit der Grundarchitektur der ePA hat sich Ralf Degner in dieser Position in die Diskussion zu verschiedenen Anwendungen im Kontext der TI eingebracht.

Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik steht mit verschränkten Armen lächelnd vor einer Glasfassade.
Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik

Prof. Dr. med. Siegfried Jedamzik

Prof. Dr. Siegfried Jedamzik studierte von 1969-1976 Medizin an der Universität Heidelberg und ist seit 2016 Professor für Informatik in der Gesundheitswirtschaft an der Technischen Hochschule Deggendorf. Seine Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Entwicklung und Etablierung von eHealth-Anwendungen im Gesundheitswesen.

Dr. Anke Diehl steht in einem dunklen Oberteil mit verschränkten Armen und einem Lächeln vor einem grauen Hintergrund

Dr. Anke Diehl

Dr. Anke Diehl ist Chief Transformation Officer (CTO) und leitet die Stabsstelle Digitale Transformation an der Universitätsmedizin Essen. Als Ärztin mit einem Master in Management von Gesundheitseinrichtungen ist sie Expertin für Digital Health. Seit März 2021 ist sie Konsortialführerin des KI-Spitzenclusters „SmartHospital.NRW“. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Patientenportal, PROMs, Versorgungsforschung, personalisierte Medizin und Disease Interception.


INTEROP COUNCIL

Die in der GIGV als "Expertengremium" bezeichnete Runde hat zur weiteren Kommunikation die Bezeichnung "INTEROP COUNCIL for digital health in Germany" erhalten.

Mit dieser Kennzeichnung werden die internationale Ausrichtung, das digitale Gesundheitswesen und ihr Wirkungskreis in einem modernen, dynamsichen Logo beschrieben. Auch für Sie als Leser:In wird dies künftig ein Zeichen für Expertise, Moderne und Fortschritt im Bereich Interoperabilität im Gesundheitswesen sein.