Pilotierung einer Roboter-basierten Motivationsfoerderung zur adhaerenten Nutzung digitaler Nachsorge nach stationaerer Depressionstherapie
Zielsetzung
Projektziel: Abschaetzung des Wirkpotentials einer Neuen Versorgungsform (NVF), in der soziale Roboter genutzt werden, um Patient:innen zur Teilnahme und adaerenten Nutzung einer digitalen Nachsorge nach stationaerer Depressionstherapie zu motivieren.
Übersicht
Hintergrund, Umsetzung und Einbettung des Projekts
Szenario
Beschreibung
Die NVF besteht aus (1) der strukturierteren Vorstellung des sozialen Roboters `Navel´ durch das Behandlungspersonal auf Station, (2) regelmäßigen, beziehungsaufbauenden Interaktionen der Patient*innen mit Navel während der stationären Behandlung, (3) einer am Ende des stationären Aufenthaltes mit Hilfe von Navel durchgeführten Vorstellung der Möglichkeit sich, mit einer von Navel begleiteten digitalen Nachsorge beim Übergang von der stationären Behandlung in das häusliche Umfeld und (bei Bedarf) der Aufnehmen einer ambulanten Nachbehandlung unterstützen zu lassen, und (4) Push-Bild- und Push-Video-Nachrichten von Navel in der Nachsorge-App, mit denen Patient:innen (die sich für die Teilnahme an der digitale Nachsorge entschieden haben) zu einer möglichst adhärente Nutzung der Nachsorge motiviert werden.
Abgeleitete Maßnahmen
Keine Angabe durch den Projektträger
Zusätzliche Maßnahmen
Keine Angabe durch den Projektträger
Informationsgewinnung und -übertragung
Keine Angabe durch den Projektträger
Informationsempfänger und -verarbeitung
Keine Angabe durch den Projektträger
Beteiligte und Teilnehmende
Zielgruppe:
stationaer aufgrund von Depression behandelte Patient*innen
Einschlusskriterien
Erwachsene Personen, die sich aufgrund unipolarer, mittelschwerer oder schwerer Depressionen in stationaerer Behandlung befinden (F32/3.1-2).
Ausschlusskriterien
Akute Selbst- oder Fremdgefaehrdung, akute psychotische Symptome sowie unueberwindbare sprachliche oder neurokognitive Barrieren.
Teilnehmende Versicherte:
Geplante Anzahl: 192
Einzugsgebiet: Bundesweit
1. Kostenträger:
Innovationsfond
Teilnehmende Leistungserbringer:
Weiterführende Informationen
Keine Angabe durch den Projektträger
Evaluation
Durchführung einer Evaluation:
Vorgesehen
Typ der Evaluation:
Compliance
Ziele der Evaluation:
In der vorgeschlagenen Pilotstudie sollen als zentrales Element der Machbarkeitsprüfung geklärt werden, ob PRIMA von Patient*innen und Behandler*innen im stationären Routinebetrieb hinreichend akzeptiert wird. Zum anderen soll das Wirkpotential hinsichtlich der Förderung der Aufnahme und der adhärenten Nutzung einer hochautomatisierten, evidenzbasierte Nachsorgemaßnahme nach stationärer Depressionstherapie exploriert werden.
Durchführende Organisation:
Institut für Medizininformatik, Biometrie und Epidemiologie (IMBE). Lehrstuhl für Biometrie und Epidemiologie, FAU Erlangen-Nürnberg
Art/Typ des Evaluationskonzeptes:
Design: Multizentrische, prospektive, 2-armige, 4-periodige, Cluster-randomisierte Cross-over-Pilotstudie.
Art des Evaluationsdesigns:
Interventionsbedingung: Angebot zur Teilnahme an digitaler Nachsorge mit systematischer Foerderung der Aufnahme- und Nutzungsmotivation durch einen sozialen Roboter (=PRIMA). Kontrollbedingung: Angebot zur Teilnahme an digitaler Nachsorge ohne systematische Foerderung der Aufnahme- und Nutzungsmotivation durch einen sozialen Roboter. Primaerer Endpunkt: Anteil der Patient*innen, die sich fuer die Teilnahme an der digitalen Nachsorge entscheiden. Weitere Endpunkte: Adhaerenz waehrend der digitalen Nachsorge, Akzeptanz von PRIMA bei Patient*innen, Akzeptanz von PRIMA beim Klinikpersonal.
Art der verwendeten Daten:
Selbstauskunft per Online-Frageboegen
PICO Fragen
Outcome
Primaerer Endpunkt: Anteil der Patient*innen, die sich fuer die Teilnahme an der digitalen Nachsorge entscheiden.
Intervention
Interventionsbedingung: Angebot zur Teilnahme an digitaler Nachsorge mit systematischer Foerderung der Aufnahme- und Nutzungsmotivation durch einen sozialen Roboter (=PRIMA).
Kontrollgruppe
Kontrollbedingung: Angebot zur Teilnahme an digitaler Nachsorge ohne systematische Foerderung der Aufnahme- und Nutzungsmotivation durch einen sozialen Roboter.
Patientenkollektiv
Erwachsene Personen, die sich aufgrund unipolarer, mittelschwerer oder schwerer Depressionen in stationaerer Behandlung befinden (F32/3.1-2).
Rechtsgrundlage
Vorhandene Rechtsgrundlage
§ 140 a SGB V (Integrierte Versorgung)
Zusätzliche Rechtsgrundlage
§630a BGB
Genutzte Förderprogramme
Keine Angabe durch den Projektträger
Technik
Verwendete Standards
Weitere verwendete Standards:
Keine Angabe durch den Projektträger
Verwandte Projekte
Verwandte Projekte:
Keine Angabe durch den Projektträger