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Sebastian Dries
<p>Dr. med. Sebastian Dries, MBA ist seit rund 25 Jahren im Spektrum Medizin, IT und Innovation beruflich aktiv. Parallel zum Medizinstudium entwickelte er Dokumentations-Anwendungen in der damals rudimentären KIS-Landschaft und unterstützte eine Vielzahl von Forschungsprojekten. Das eigene Promotionsprojekt in computerassistierter Chirurgie führte ihn während der Facharztweiterbildung in die MedTech / Health IT Industrie, wo er patentierte Algorithmen für medizinische Entscheidungsunterstützung erfand, das weltweite Forschungsportfolio des Konzerns verwaltete, Corporate Ventures entwickelte und anschließend den deutschen E-Health-Bereich für Telemedizin, Patientenportale und Gesundheitsakten aufbaute. Als Vorstandsmitglied (CTO) eines national expandierenden MVZ-Trägers setzte er die digitale Transformation von Leistungs- und Service-Prozessen im Gesundheitswesen interdisziplinär, agil und kosteneffizient um, von Patientenportal bis KI-Befundung und von redundanten Rechenzentren bis virtuelle Großgerätbedienungsunterstützung. Anschließend richtete Herr Dr. Dries die Organisation und das Portfolio der Medizininformatik-Abteilung eines Fraunhofer-Instituts marktrelevant neu aus. Aktuell leitet er als CIO den IT-Bereich eines regionalen integrierten Gesundheitsdienstleisters.</p>
Sebastian Arndt
<p>Sebastian Arndt ist Senior Digital Health Expert bei der Techniker Krankenkasse. In dieser Position ist er für produktübergreifendende fachlichen Themen und der Konzeption dieser in TK-Safe zuständig.</p>
Se Ung Kim
<p><strong>Se Ung Kim ist approbierter Arzt mit technischem Schwerpunkt und fundierter Erfahrung in der strategischen IT-Gestaltung im Gesundheitswesen.</strong></p><p> </p><p>Als <strong>Senior Enterprise Architect und Fachexperte (SME) für Healthcare und Versicherungen bei HBSN GmbH</strong> begleitet er derzeit Projekte mit <strong>MD-IT</strong>, dem <strong>Öffentlichen Gesundheitsdienst Baden-Württemberg (ÖGD BaWü)</strong> sowie mehreren <strong>gesetzlichen Krankenkassen</strong>. Dabei liegt sein Fokus auf der Weiterentwicklung interoperabler Architekturen, API-Standards sowie der sicheren Integration von Drittanbietern in bestehende Versorgungsstrukturen – etwa in Abstimmung mit Dienstleistern wie <strong>Bitmarck</strong>.</p><p> </p><p>Zuvor war er bei <strong>AOK Systems GmbH</strong> als Strategie- und Innovationsmanager tätig. Dort prägte er die konzeptionelle Weiterentwicklung des <strong>Digital Layers</strong>, einer API-basierten Integrationsplattform zur Entkopplung von Frontend- und Backend-Systemen. Sein Beitrag umfasste u. a. die Gestaltung einer MACH- und Event-Driven Architecture, standardisierte Schnittstellenkonzepte sowie Domain-Driven Design zur strukturierten Systemmodellierung. Zusätzlich leitete er maßgeblich die Einführung von <strong>LeanIX</strong> für das Enterprise Architecture Management und koordinierte die strategische Produktplanung auf Basis von Outside-In- und Inside-Out-Ansätzen.</p><p> </p><p>Weitere berufliche Stationen – u. a. bei <strong>Deloitte Consulting</strong> und <strong>fBeta GmbH</strong> – unterstreichen seine Expertise in der technischen Umsetzung sektorenübergreifender Versorgung, Datenschutz, IT-Sicherheit sowie der Planung cloudnativer Architekturen.</p><p> </p><p>Se Ung Kim verbindet medizinisch-fachliches Verständnis mit technischer System- und Methodenkompetenz. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf <strong>Interoperabilität</strong>, <strong>Architekturstandardisierung</strong> und <strong>strategischer IT-Integration im GKV-System</strong>.</p>
Schnittstelle zur Stammdatei PLZ (SDPLZ)
Die Schnittstellenbeschreibung SDPLZ ist ein Standard zum Austausch der Postleitzahl-Stammdatei, die sowohl die eindeutige Zuordnung der Postleitzahl zu einem KV-Bereich als auch eine Postleitzahl-Existenzprüfung in der Arztpraxis ermöglicht.
Schnittstelle zur Stammdatei OMIM-Codes (SDOMIM)
Die Schnittstellenbeschreibung SDOMIM ist ein Standard zum Austausch von OMIM-G-Kodes des untersuchten Gens und von OMIM-P-Kodes für die Art der Erkrankung, die zu jeder abgerechneten genetischen Gebührenordnung gemäß den Vorgaben des EBMs übermittelt werden.
Schnittstelle zur Stammdatei KV-Abrechnungsspezifika (SDKV)
Die Schnittstellenbeschreibung SDKV ist ein Standard zum Austausch von KV spezifischen Daten, die es jeder Kassenärztlichen Vereinigung ermöglicht ihre speziellen Abrechnungsbedingungen für die KVDT-Abrechnung in den Softwaresystemen abbilden zu lassen.
Schnittstelle zur Stammdatei Kostenträger (SDKT)
Die Schnittstellenbeschreibung SDKT ist ein Standard zum Austausch der Kostenträgerstammdatei in der vertragsärztlichen Versorgung . Es beinhaltet Informationen zu den Kostenträgern (wie z.B. IK, VKNR, Gültigkeit etc.), welche im Rahmen der Abrechnung verwendet werden.
Schnittstelle zur Stammdatei Kodierhilfe (SDKH)
Die Schnittstellenbeschreibung SDKH ist ein Standard zum Austausch der Kodierhilfe. Mitfilfe von Dateien dieses Standards werden für ICD-10-GM Codes Hinweise sowie Plausibilitäten zwischen ICD-10-GM-Codes strukturiert bereitgestellt.
Schnittstelle zur Stammdatei Kodier-Regelwerk (SDKRW)
Die Schnittstellenbeschreibung SDKRW ist ein Standard zum Austausch des Kodierregelwerks für die ICD-Kodierung. Mithilfe der Daten aus den Dateien können automatisierte Prüfungen der Kodierung durchgeführt werden bzw. Verbesserungpotential aufgezeigt werden.
Schnittstelle zur Stammdatei Internationale Klassifikation der Krankheiten (SDICD)
Die Schnittstellenbeschreibung SDICD ist ein Standard zum Austausch der Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD, engl.: International Classification of Diseases). Es beschreibt das Format der ICD-10-GM 2009, die in der ambulanten und stationären ärztlichen Versorgung in Deutschland zum Einsatz kommt.
Schnittstelle zur Stammdatei Heilmittel Anlage (SDHMA)
Die Schnittstellenbeschreibung SDHMA ist ein Standard zum Austausch der Kriterien, die zur Definition besonderer Verordnungsbedarfe gemäß Anhang 1 der Anlage 2 der Rahmenvorgaben nach § 106b Abs. 2 SGB V für die Wirtschaftlichkeitsprüfung ärztlich verordneter Leistungen als auch zur Definition eines langfristigen Heilmittelbedarfs gem. Anlage 2 der Heilmittel-Richtlinie festgelegt sind.
Schnittstelle zur Stammdatei Heilmittel (SDHM)
Die Schnittstellenbeschreibung SDHM ist ein Standard zum Austausch der Heilmittelstammdatei. Die Inhalte der SDHM basieren auf dem Heilmittelkatalog (Teil 2 der Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesauschuss). Es beinhaltet insbesondere die Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen.
Schnittstelle zur Stammdatei Datenannahmestelle (SDDA)
Die Schnittstellenbeschreibung SDDA ist ein Standard zum Austausch der Kontaktdaten der Datenannahmestellen im Bereich der Disease-Management-Programme(DMP). Mit Hilfe dieser Schnittstelle ist es möglich, Daten für die Adressierung der DMP-Bögen zur Verfügung zu stellen.
Schnittstelle zur Stammdatei Arztverzeichnis (SDAV)
Die Schnittstellenbeschreibung SDAV ist ein Standard zum Austausch der Betriebsstättennummern mit den jeweiligen Arztnummern zu einem Stichtag.
Schnittstelle zur Stammdatei Arzneimittelvereinbarungen (SDARV)
Die Schnittstellenbeschreibung SDARV ist ein Standard zur Bereitstellung der Inhalte aus den regionalen kollektivvertraglichen Arzneimittelvereinbarungen. Die Vertragsärzte müssen im Rahmen der Arzneimittelverordnung auf die in ihrem KV-Bereich regionalen geltenden Regelungen zur Verordnung zugreifen können und diese bei der Verordnung beachten.
SCHNITTSTELLE GEMÄß § 370A ABSATZ 2 SGB V
Der Gesetzgeber hat im § 370a Abs. 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) festgelegt: „Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ermöglicht die Nutzung der in dem elektronischen System nach Absatz 1 bereitgestellten Informationen [Termine für telemedizinische Leistungen] durch Dritte. Hierzu veröffentlicht sie eine Schnittstelle auf Basis international anerkannter Standards und beantragt…
SCHNITTSTELLE GEMÄß § 370A ABSATZ 2 SGB V
Der Gesetzgeber hat im § 370a Abs. 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) festgelegt: „Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ermöglicht die Nutzung der in dem elektronischen System nach Absatz 1 bereitgestellten Informationen durch Dritte. Hierzu veröffentlicht sie eine Schnittstelle auf Basis international anerkannter Standards und beantragt deren Aufnahme auf die Plattform nach § 385…
Schnittstelle für QS Zervix-Zytologie
Die Schnittstelle QS Zervix-Zytologie ist ein Standard zum strukturierten Austausch der jährlichen Statistik entsprechend QS-Vereinbarung Zervix-Zytologie von einem Arztinformations-system an die Datenannahmestelle. Die Schnittstelle bildet dabei die vereinbarten Daten der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur zytologischen Untersuchung von Abstrichen der Cervix…
Schnittstelle für QS Molekulargenetik
Die Schnittstelle QS Molekulargenetik ist ein Standard zum strukturierten Austausch der jähr-lichen Statistik entsprechend QS-Vereinbarung Molekulargenetik von einem Arztinformationssystem an die Datenannahmestelle. Die Schnittstelle bildet dabei die vereinbarten Daten der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur Erbringung von molekulargenetischen Untersuchungen…
Schnittstelle für QS Kapselendoskopie
Die Schnittstelle QS Kapselendoskopie ist ein Standard zum strukturierten Austausch der jährlichen Statistik entsprechend QS-Vereinbarung Kapselendoskopie von einem Arztinformationssystem an die Datenannahmestelle. Die Schnittstelle bildet dabei die vereinbarten Daten der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V für die Dünndarm-Kapselendoskopie zur Abklärung obskurer…
Schnittstelle für QS Hörgeräteversorgung Kinder
Die Schnittstelle QS Hörgeräteversorgung Kinder ist ein Standard zum strukturierten Austausch der Daten, welche im Rahmen der QS Hörgeräteversorgung Kinder dokumentiert werden müssen. Die Schnittstelle bildet dabei die vereinbarten Daten der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur Hörgeräteversorgung bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern ab. Arztpraxen…
Schnittstelle für QS Hörgeräteversorgung
Die Schnittstelle QS Hörgeräteversorgung ist ein Standard zum strukturierten Austausch der Daten, welche im Rahmen der QS Hörgeräteversorgung dokumentiert werden müssen. Die Schnittstelle bildet dabei die vereinbarten Daten der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur Hörgeräteversorgung ab. Arztpraxen übermitteln die QS-Daten an die jeweils zuständige…
Schnittstelle für QS Holmium-Laser-Therapie
Die Schnittstelle QS Holmium-Laser-Therapie ist ein Standard zum strukturierten Austausch der jährlichen Statistik entsprechend QS-Vereinbarung Holmium-Laser-Therapie von einem Arztinformationssystem an die Datenannahmestelle. Die Schnittstelle bildet dabei die vereinbarten Daten der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zu Nicht-medikamentösen, lokalen Verfahren…
Schnittstelle für Hautkrebs-Screening (eHKS)
Die Schnittstelle Hautkrebs-Screening (eHKS) ist ein Standard zum strukturierten Austausch von Dokumentationen des Hautkrebs-Screenings. Die Schnittstelle bildet die in der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses festgelegten Daten ab. Dabei wird differenziert zwischen den Angaben zur Untersuchung zwischen Dermatologen und Nicht-Dermatologen. Die Daten werden von der…


