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<p>Abishaa Vengadeswaran studierte Medizininformatik an der Technischen Hochschule in Mittelhessen in Gießen. Seit 2018 ist sie am Institut für Medizinformatik in Frankfurt (ehem. Medical Informatics Group) tätig und seit 2021 AG-Leiterin des Teams Data Exploitation & Integration. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten am Institut leitet sie die Entwicklung des Metadatenrepository - Data Element Hub (DEHub) - und beschäftigt sich in diesem Zuge auch mit syntaktische und semantischer Interoperabilität, sowie mit Standards wie ISO 11179-3, ISO/TS 21526 oder FHIR.</p>
Reduzierung des Schweregrads einer Harninkontinenz.
Das atopische Ekzem (atopische Dermatitis, AD) ist mit einer Prävalenz von bis zu 14,5% bei Kindern und Jugendlichen, sowie 7% im Erwachsenenalter die häufigste chronische Hauterkrankung. Durch ihren schubweisen Verlauf und den ausgeprägten Juckreiz stellt die chronisch-entzündliche Erkrankung sehr hohe Anforderungen an die Betroffenen, deren Familien und das behandelnde Personal. Um die…
<p>Entwickelt FHIR Spezifikationen und damit verbundenes Tooling für die gematik im Bereich der ePA.</p>
<p>In seiner Rolle bei den Siemens Healthineers verantwortet Alexander Ihls den Portfoliobereich „Patient Management“ in der Region „Central Western Europe (CWE)“ und vertritt das Unternehmen in deutschen und europäischen Gremien der Healthcare IT.<br /> Seit vielen Jahren ist Alexander Ihls in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien der Standardisierung von Healthcare IT eingebunden und war unter anderem Gründungsvorsitzender der Initiative „Integrating the Healthcare Enterprise“ (IHE) in<br /> Deutschland (2004-2006), für deren Industriemitglieder er von 2014 bis Oktober 2018 erneut den Vorsitz übernommen hatte.<br /> Von 2018 bis 2021 wurde er in das internationale Board der IHE Initiative gewählt. Außerdem war Herr Ihls, von 2017 bis 2021, der stv. Vorsitzende des Spitzenverbandes IT-Standards im Gesundheitswesen (SITiG) in Deutschland.<br /> Er gehört dem Vorstand des AK E-Health des bitkom an und ist ein langjähriges Mitglied bei HL7 Deutschland e.V. und der Gesellschaft für Informatik (GI).</p>
<p>Als Psychologe, EMT-Paramedic und Ex-Founder eines der ersten „Behavioral Neuroscience StartUps“ habe ich bereits in verschiedenen Ländern, besonders aber während meiner Post-Graduate-Zeit an der Harvard Medical School, Erfahrungen mit den Möglichkeiten der Digitalisierung und digital getriebenen Change-Management-Prozessen im amerikanischen Gesundheitswesen und in der Medizin allgemein sammeln können.</p> <p>Getrieben von diesen Erfahrungen ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Digitale Transformation im deutschen Gesundheitswesen mit pragmatischen, greifbaren, Innovativen Lösungen zu bereichern und dabei Kollegen/-innen bei den individuellen Change-Prozessen zu unterstützen.</p> <p>Mit der neuen, dem digitalen Zeitalter angepassten, Profession der „Digitalen hausärztlichen Versorgungsassistenten“ (DIHVA) arbeiten wir außerdem daran, eine vollständig neuen Versorgungsform zu etablieren und in Form eines bisher einzigartigen digitalen Facharztzentrums weiter zu erproben.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass es in Zukunft eine Zahnmedizin geben wird, die interoperable Standards implementieren und umsetzen kann und massiv von der Nutzung von Daten profitieren wird. Die dafür benötigten Komponenten sind entweder schon vorhanden, oder nur wenige Innovationsschritte entfernt. Dennoch hat das Thema Interoperabilität nur wenige Fürsprecher und ist in der „normalen“ Zahnärzteschaft gänzlich unbekannt.</p> <p>Eine besondere Chance bietet TIM 2.0, nicht nur in der Kommunikation mit dem Patienten, sondern auch im Aufbrechen der Silos, in denen sich die Zahnmedizin befindet. Neue Anwendungen für Telezahnmedizin, minimalinvasive Zahnmedizin und medizinisch-zahnärztlich integrierte Zahnmedizin werden pilotiert, benötigen allerdings strukturierte und interoperable Daten. Die Einrichtung einer Koordinierungsstelle Zahnmedizin ist ein sehr wichtiger Schritt.</p> <p>Bei der BFS Health Finance beschäftige ich mich neben Konzepten zur digitalen und telezahnmedizinischen Versorgung mit Ansätzen von Value-based healthcare in der Zahnmedizin.</p>
<p>Dass der Politikwissenschaftler und Betriebswirt im Bereich Medizin tätig ist, war eher Zufall. Oder auch glückliche Fügung! Denn Alexander Wahl denkt sich mit Leidenschaft in neue Themenfelder ein. Er liebt es, Menschen zusammenzubringen, über Prozesse nachzudenken und nach Lösungen zu suchen, die für die verschiedenen Beteiligten eines Systems bestmöglich funktionieren. Seit 2016 engagiert sich Alexander Wahl im Bereich Patient Care der Thieme Gruppe.</p>
<p>Ich freue mich sehr über die Aufnahme in den IOP-Expertenkreis. Aufgrund der Mitarbeit in HL7 Deutschland und einer begleitenden freiberuflichen Tätigkeit für die Gefyra GmbH und Firely B.V. durfte ich in den letzten Jahren diverse nationale FHIR-Spezifikationen mitbegleiten. Hierzu zählt der Kerndatensatz der Medizininformatik Initiative, das Bestätigungsverfahren ISiK der gematik GmbH, als auch der Datensatz des Nationalen Netzwerks Genomische Medizin. Als CTO von HL7 Deutschland vertrete ich die Interessen von HL7 Deutschland in den Working Groups von HL7 International.</p>
<p>Dr. <strong>Alexandros Paraforos</strong> ist Facharzt für <strong>Herzchirurgie</strong> mit umfangreicher Erfahrung in der chirurgischen und interventionellen Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Als <strong>Gründer und Geschäftsführer</strong> der <strong>Docs4D GmbH</strong> leitet er die Entwicklung der hybriden <strong>Docs4D Healthcare Plattform (HCP)</strong>, die <strong>Telemedizin, Remote Patient Monitoring (RPM) und KI-gestützte Therapieentscheidungen</strong> integriert.</p><p>Zuvor war Dr. Paraforos als <strong>stellvertretender Chefarzt und leitender Oberarzt für Herzchirurgie</strong> tätig, mit Spezialisierung auf <strong>TAVI-Operationen, minimalinvasive Mitralklappenrekonstruktionen und Aortenklappeninterventionen</strong>. Er verfügt über tiefgehende Expertise in der <strong>mechanischen Kreislaufunterstützung (LVAD, ECMO) sowie in der Intensivmedizin</strong>.</p><p>Neben seiner klinischen Tätigkeit hat er an zahlreichen internationalen Forschungsprojekten und <strong>multizentrischen klinischen Studien</strong> mitgewirkt. Er ist Mitautor mehrerer wissenschaftlicher Publikationen in renommierten Fachzeitschriften und hat wegweisende Arbeiten zur <strong>chirurgischen Behandlung der ischämischen Herzinsuffizienz</strong> veröffentlicht.</p>
<p>Dr. Alexey Tschudnowsky ist Experte in Bereichen Software Architektur, agile Führung und agile Entwicklungsprozesse. Er promovierte im Bereich Web Engineering und hat jahrelange Erfahrung in Entwurf und Dokumentation von Software Architekturen, Entwicklung von medizinischer Software nach IEC 62304 und Leitung von agilen Entwicklungsteams. Als Leiter des Bereichs Software Entwicklung in der gematik GmbH hat Dr. Alexey Tschudnowsky die bereichsweiten Methoden, Standards und Richtlinien verantwortet. Aktuell arbeitet er als Software Architekt an der Konzeption und Umsetzung vom Produkt TI-Referenzvalidator.</p>
Flächendeckende Implementierung von (digitalen) Bewegungskursen für ältere Menschen im ländlichen Raum. Dadurch sollen die motorische Funktionalität verbessert, die körperliche Aktivität erhöht und Stürze vermieden werden.
<p>Dr. med. Amin-Farid Aly, betreut seit 2017 als ärztlicher Referent des Dezernats Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung der Bundesärztekammer die Themen telemedizinische Patientenversorgung, Medikationsplan, Gesundheits-Apps, Digitalisierung in der Fortbildung und social Media.<br /> Nach seiner klinischen Zeit in der Kinderheilkunde war Dr. Aly als Jungwissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt im Bereich Telemonitoring und elektronische Patientenakte tätig. In seiner Zeit bei der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) war er am Aufbau des Bundesmedikationsplans beteiligt. </p>
Das primäre Ziel von AMP.clinic ist es ExpertInnen in der ganzen Republik untereinander digital zu vernetzen und PatientInnendaten ohne Medienbrüche zu übertragen. Datensicherheit spielt eine große Rolle, denn wichtige Gesundheitsinformationen und Bilder der PatientInnen werden verschlüsselt und können direkt an die SpezialistInnen im Maximalversorgerklinikum übermittelt werden. Die entwickelte…
<p>Andreas Hempel absolvierte sein Studium der Medizinischen Informatik an der Fachhochschule Heilbronn und der Universität Heidelberg. Seit seiner Studienzeit beschäftigte er sich mit medizinischen Terminologien, Standardisierung im Gesundheitswesen und verteilten Systemen in der Medizin.</p> <p>Er ist derzeit als Solution Architect eHealth bei der Asklepios Service IT GmbH angestellt. In dieser Funktion verantwortet er den Aufbau einer Interoperabilitätsplattform mit angeschlossenem Patientenportal.</p> <p>Bevor er 2023 in dieser Funktion zu Asklepios kam, arbeitete er fast 20 Jahre lang in der Gesundheitstechnologiebranche im Bereich der elektronischen Patientenakten in verschiedenen Positionen, die von der Implementierung bis hin zum Softwaredesign und Produktmanagement reichten.</p>
<p>Der gebürtige Dortmunder studierte Chemie Verfahrenstechnik und absolvierte einen Abschluss zum Wirtschaftsinformatiker und Datenverarbeitungskaufmann. Er ist verheiratet und stolzer Vater zweier Töchter und eines Sohns. Bereits während seines Studiums begann Andreas im Jahre 1987 als Abteilungsleiter im Bereich Softwareentwicklung bei der Systemhausgruppe Laufenberg in Bochum, die er 26 Jahre aufrecht hielt. In dieser Zeit wechselte das Unternehmen durch mehrere Übernahmen seinen Namen. Als Geschäftsbereichsleiter und Prokurist zeichnete er unter anderem für die Marktexpansion bis hin zur Marktführung sowie der Übernahme und Einbindung von Konkurrenzfirmen und deren Produkte hauptverantwortlich. Nachdem er von 2001 bis 2003 Geschäftsführer der TOREX plc und im Anschluss vier Jahre als COO der iSOFT plc tätig war, gründete er 2007 die Unternehmung vision4health, welche innerhalb weniger Jahre auf 200 Mitarbeiter mit Zweigstellen in sechs Ländern anwuchs und zu einem der führenden Unternehmen im internationalen Gesundheitsbereich zählte. Bis September 2016 fungierte er bei der Compugroup Medical, die 2013 die Geschäftsaktivitäten der vision4health übernahm, als CEO und Vice President Business Development & Strategy der CGM LAB International sowie als Geschäftsführer der CGM LAB Deutschland GmbH. Im Oktober 2016 übernahm er die Herausforderung für das in London ansässige Unternehmen Allocate Software plc, den Markteintritt in Kontinentaleuropa als Geschäftsführer zu realisieren. Seine Arbeit erstreckte sich dabei von der Neugründung der Allocate Software GmbH in Deutschland über die Einstellung erster lokaler Mitarbeiter, den Aufbau der Ablauforganisation, der Marktanalyse, der strategischen Produktanpassung sowie der Marketing- und Salesstruktur bis hin zum erfolgreichen Markteintritt. Seit September 2018 agiert er als Vorstand für die Bereiche Software und Vertrieb bei der März AG und entwickelte das Unternehmen zu einem der führenden Softwareentwicklungsunternehmen im Bereich der Interoperabilität und Digitalisierung. In dieser Tätigkeit liefert er in der Medizin Information Initiative im SMITH Konsortium als Industrievertreter entsprechende Softwarelösungen. Auch im Bereich IHE blickt er auf viele Berührungspunkte zurück. Schon im Jahr 2003, als das Thema IHE noch in den Kinderschuhen steckte, trat er im Beirat der IHE-Europe für die konzeptionelle Festlegung der einzelnen Workflows im Bereich von IHE für Deutschland und der IHE Suisse ein. Anschließend unterstützte er als Caretaker für den Bereich Labormedizin den Gesundheitsbereich Deutschland und wirkte aktiv an dem Österreichischen ELGA-Arge Projekt IHE mit. Bis heute engagiert er sich in zahlreichen IT-Gesundheitsverbänden wie dem bvitg, HL7 Deutschland sowie diversen FHIR Fachgremien.</p>
<p>Als Geschäftsführer der Klinik IT Genossenschaft widme ich mich seit Jahren mit Leidenschaft der Verbesserung von Krankenhausstrukturen durch moderne Technologien, um so die Patientenversorgung zu optimieren.</p> <p>Im Jahr 2022 erlebte ich selbst als Patient die Realitäten unseres Gesundheitssystems und gewann wichtige Einblicke, die meinen Wunsch nach Veränderung weiter verstärkten. Hier sind meine Schwerpunkte:</p> <ol><li data-list-item-id="ea4b162f926e3249315d36ab409936750">Mehr Patientenzentrierung ermöglichen: Jeden Patienten aktiv in das Zentrum seiner eigenen Behandlung stellen und durch Information, Mitwirkung und Eigenverantwortung stärken.</li><li data-list-item-id="e9146fb6d901a065c6ce051ae3edbcda4">Gemeinsam Ziele erreichen: Patienten suchen nicht nach dem besten Krankenhaus-IT-System, sondern nach der besten Versorgung. Lasst uns die beste Krankenhaus-IT schaffen und diese gemeinsam nutzen, damit sich unsere Kliniken auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können – die Betreuung ihrer Patienten.</li><li data-list-item-id="ecd79cf6e91c8a04b557f3b7c58bc39cf">Systemwandel in Kliniken: Unsere Krankenhäuser müssen flexibler und intelligenter werden, um sich auf die Bedürfnisse der Patienten zu konzentrieren. Ich sehe Digitalisierung als Schlüssel, um diese Herausforderung zu meistern.</li><li data-list-item-id="ed7247dc7629192d94744ed3d65fb8f8a">Nahtlose Gesundheitsversorgung: Es ist Zeit, weiter zu denken. Wie können Telemedizin und andere Technologien eine lückenlose Versorgung bieten, ohne ständig über Budgets zu diskutieren?</li></ol>
<p>Andreas Wulf beschäftigt sich seit 2008 in verschiedenen Themenbereichen der IT im Gesundheitswesen und gestaltet prozessorientierte Lösungen für den ambulanten sowie den stationären Sektor. Dabei gilt sein besonderes Interesse der Interoperabilität und medizinischen Terminologien sowie die praxisnahe Umsetzung von Lösungen für den klinischen Alltag, auch über Systemgrenzen hinweg.</p>
<p>Prof. Dr. Andrius Patapovas verfügt über langjährige Erfahrungen in folgenden Themenfeldern:</p> <ul> <li>Digitale Transformation von Leistungserbringern für patientenzentrierte Versorgung</li> <li>Anwendung der Datenanalyse zur Steuerung von klinischen und administrativen Prozessen</li> <li>Entwicklung und Einsatz von Entscheidungsunterstützungssystemen basierend auf Wissensmodellierung aus heterogenen Datenquellen</li> </ul> <p>Derzeit liegt sein Fokus auf digitale Patientensicherheit und Prozessinteroperabilität in KIS und PVS. Ferner verantwortet er die Konzeption der IT-Intrastruktur im Rahmen von Aufbau eines Datenintegrationszentrums am Klinikum Nürnberg.</p>
<p>Dr. André Sander promovierte an der Charité im Bereich Medizinwissenschaften und beschäftigt sich seit mehr als 25 Jahren mit medizinischen Terminologien und Ontologien.<br /> Bei ID Information und Dokumentation ist er als CTO verantwortlich für moderne Softwarearchitekturen, die qualitativ höchsten Standards entsprechen. Seit 2017 ist er zudem Prokurist und Mitglied der Geschäftsführung. Der inhaltliche Schwerpunkt in der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Auseinandersetzung Herrn Sanders liegen in den Bereichen: medizinische Terminologien und Ontologien, semantische Analysen medizinischer Freitexte, Natural Language Processing, Arzneimittel- und Therapiesicherheit, internationale Standards im Gesundheitswesen und skalierbare Terminologieserver.</p>
<p>Anja Burmann leitet Entwicklungsprojekte im Bereich der Gesundheitsdatenplattformen und -ökosysteme, Health Data Spaces, Datensouveränität, Gesundheitsanwendungen und Datenverarbeitung. Weiterhin verantwortet Anja Burmann die Forschungsaktivitäten und das Projektportfolio der Medizininformatik-Forschungsabteilung des Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik ISST.<br /> In ihrer Promotion beschäftigte sich Anja Burmann mit der digitalen Transformation von Leistungserbringer-Organisationen und den gegenseitigen Auswirkungen auf den Faktor Mensch, Berufsgruppen, Prozesse und Expertenorganisationen.<br /> </p>
<p>Selbst Pflegefachkraft, setzte ich mich dafür ein, dass die Arbeitsabläufe und Prozesse in der ambulanten und stationären Pflege bei der Konzeption von Anwendungen der Telematikinfrastruktur Berücksichtigung finden. Nur wenn die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen bei der Entwicklung der Telematikinfrastruktur von Anfang an mitgedacht wird, kann die Digitalisierung der Abläufe auch der angrenzenden Berufsgruppen gelingen und auch pflegebedürftige Personen können von den Mehrwerten eines digitalen Gesundheitswesens profitieren.</p>
<p>Aus den Projekten PRIMA (Primärsystem-Integration des Medikationsplans mit Akzeptanzuntersuchung) und ARMIN (Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen) bringe ich Erfahrungen zur Implementierung eines technisch unterstützten, interdisziplinären Medikationsmanagements zwischen Apotheken und niedergelassenen Ärzten mit, unter Verwendung des Bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP).<br /> Seit 2019 bin ich als Mitglied der Arbeitsgruppe BMP an der Fortschreibung der Spezifikation des BMP nach § 31a SGB V beteiligt.<br /> Bei der ABDA bin ich Ansprechpartnerin für die technische Begleitung von Apothekenprozessen und bilde damit eine Schnittstelle zwischen Apotheke und IT.</p>
<p>Annett Müller – Master of Health Information Management sowie Certified Healthcare Chief Information Officer (CHCIO) – ist seit mehr als 25 Jahren im medizinischen Informationsmanagement tätig. Die Themen elektronische Patientenakte, Datenbereitstellung, interoperabler Datenaustausch sowie elektronische Archivierung ziehen sich durch alle beruflichen Stationen.</p><p>Operative Erfahrungen im medizinischen Informationsmanagement sammelte sie bis 2003 als Consultant und Produktmanagerin des Dokumentenmanagementsystems der Fa. Optimal Systems. Im Bundeswehrkrankenhaus Leipzig führte sie das G-DRG-System ein und gründete 2005 die MeDoc Consulting Müller. Als Freelancerin war sie bis 2013 im Medizincontrolling, der Tumordokumentation in Deutschland und der Schweiz, im ambulanten Qualitätsmanagement sowie der Aus- und Weiterbildung Medizinischer Dokumentar*innen tätig. </p><p>Seit 2013 liegt der berufliche Schwerpunkt wieder in der elektronischen Archivierung medizinischer Dokumentation sowie strategischen Geschäfts- und Produktentwicklung bei der DMI GmbH & Co. KG.</p><p>Im DVMD e.V. ist sie seit 2006 Mitglied und engagiert sich seit 2014 ehrenamtlich im Vorstand. Sie leitet dort u. a. die KDL-Anwendergruppe sowie die AG Weiterentwicklung KDL.</p>