Projektmanagement - Projektmanagementsysteme - Teil 5: Begriffe
Die Norm legt Begriffe für das Sachgebiet Projektmanagement fest.
Die Norm legt Begriffe für das Sachgebiet Projektmanagement fest.
Projektziel: Abschaetzung des Wirkpotentials einer Neuen Versorgungsform (NVF), in der soziale Roboter genutzt werden, um Patient:innen zur Teilnahme und adaerenten Nutzung einer digitalen Nachsorge nach stationaerer Depressionstherapie zu motivieren.
<ul> <li>Dr. Public Health während der beruflichen Tätigkeit, „DRGs i. Prozess u. i. der Struktur d. Gesundheitsversorgung, betriebswirtschaftliche Analysen u. integrierte Lösungsansätze“</li> <li>Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bielefeld und Wien: Schwerpunkte: Internationales Krankenhausmanagement und Betriebsinformatik</li> <li>Schwerpunkte im Beruf: Chancen der Digitalisierung, Health-IT und –Technologie, Business Development, Prozesse, Reorganisation, Strategie und Unternehmensberatung und -führung</li> <li>Als Inhaber der Zertifikate „CHCIO, SH-I-ME und Medizinische Informatik“ seit 1995 Erfahrungen in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft (Unternehmensberatung, Krankenhäuser, Anbieter von Health-IT und –Technologie)</li> </ul>
Die PIA Applikation gewährleistet die Erfassung von Patient Reported Outcome Measures (PROMs) sowie der Patient*innenbedürfnisse und kann als bi-direktionale Kommunikationsplattform genutzt werden. Echtzeitinformationen für die Patient*innen zum Status ihrer Erkrankungen stärken die Entscheidungs- und Diskussionsgrundlage. Der Behandlungspfad wird individuell angepasst (z. B. digitale Rückmeldung…
<p>Philipp Kachel studierte angewandte Informatik mit dem Schwerpunkt medizinische Informatik an der Georg-August Universität in Göttingen und konnte die gewonnen Erfahrungen mit seiner langjährigen Tätigkeit als IT-Koordinator in der Abt. für Hämatologie und Onkologie der Universitätsmedizin Göttingen kombinieren. Seit 2014 ist er am Aufbau des integrierten klinisch-epidemiologischen Krebsregisters in Rheinland-Pfalz beteiligt und dort seit November 2020 als Chief Information Officer tätig. Damit ist er verantwortlich für die digitale Ausrichtung des Krebsregisters RLP. Dies schließt neben interoperablen Schnittstellen auch innovative Themen aus dem Bereich machine learning mit ein. Zudem ist er Sprecher der AG Krebsregister der GMDS und beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung des onkologischen Basisdatensatzes (oBDS).</p>
<p>Dr. Peter Gocke ist Mediziner und betrieb bereits als Radiologe an der Uniklinik Essen erfolgreich die Digitalisierung der Radiologie der Universitätsklinik. 2004 wechselte er als CIO an die Uniklinik Hamburg-Eppendorf (UKE). Dort war er eine der treibenden Kräfte für den digitalen Umbau des UKE zum papierlosen Krankenhaus. Unter seiner Ägide erhielt das UKE 2011 als erstes Krankenhaus in Europa den HIMSS EMRAM Award der Stufe 7, die Auszeichnung für die höchste Ausbaustufe der kompletten Umstellung eines Klinikums auf papierloses Arbeiten. Im April 2017 wurde er als 1. Chief Digital Officer (CDO) im deutschen Gesundheitswesen Leiter der neu geschaffenen Stabsstelle „Digitale Transformation“ der Charité.</p>
Ziel von EliPfad ist die Vermeidung von Rehospitalisierungen ≥65-jähriger, multimorbider Pati- ent:innen nach einem Krankenhaus (KH)-aufenthalt durch i) eine höhere Adhärenz zur Therapie aufgrund der geringeren Therapiebürde und ii) eine sektorenübergreifende, interdisziplinäre Ver- sorgung. Hypothese: EliPfad führt bei der Zielpopulation zu einer Verringerung von Rehospitali- sierungen innerhalb…
<p>Mein Anspruch ist, die fortschrittlichsten Technologien zur Verbesserung der medizinischen Versorgung einzusetzen. Dazu zählen die Verschlankung der klinischen Prozesse in den Krankenhäusern, Versorgungszentren und Praxen sowie die Vereinfachung des Zugangs der Patient:innen zur Medizin. Ob FHIR, künstliche Intelligenz oder Cloud-Technologien dabei zum Einsatz kommen ist weit weniger wichtig, als dass die Digitalisierung die Qualität und Zugang zur Gesundheitsversorgung für jetzige und nachwachsende Generationen verbessert.</p>
<p>Paul Künzle arbeitet an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und beschäftigt sich dort mit der Analyse von Daten in der Zahnmedizin. Er studierte Zahnmedizin an der Universität Hamburg.</p>
<p>Paul Hellwig konzentriert sich seit über 20 Jahren auf die Themen Künstliche Intelligenz, Datenstandardisierung, Plattformen, Machine Learning u.a. im Gesundheitswesen. So war er einige Jahre lang ein treibender Akteur der Precision Medicine Initiative von Elsevier mit der Entwicklung eines Medical Graph. Zwischen 2021 und 2024 war Paul als Chief Data Officer bei den BG Kliniken verantwortlich für den Aufbau einer Interoperabilitätsinitiative, für die Einführung von IHE und FHIR, für die Forschungsdatenplattform und für KI Lösungen. Paul hat in seinem Berufsleben KI- und IT-Lösungen für Pharma, für Arztnetze, für Krankenkassen und für Krankenhäuser konzipiert. Er kennt also einige Aspekte des deutschen Gesundheitswesens. 2024 hat Paul die Beratungsagentur DEEEP.AI gegründet, und ab 2025 ist er AI in Healthcare Lead bei der Deutschen Telekom Healthcare Solutions.</p>
<p>Patrick Werner ist Mitgründer und Geschäftsführer der echinos GmbH und studierte Medizininformatik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Zuvor absolvierte Er eine Ausbildung als Rettungssanitäter und Kinderkrankenpfleger.</p><p>Schon im Studium begann die Spezialisierung auf Interoperabilität und die Modellierung und Automatisierung klinischer Prozesse.</p><p>Seit 2016 schult und berät Patrick auf nationaler also auch internationaler Ebene Studenten, Unternehmen und staatliche Einrichtungen in der Umsetzung digitaler Prozesse sowie des FHIR® Standards. In den letzten Jahren begleitete er diverse nationale und internationale FHIR Spezifikationen, wie beispielsweise die deutschen Basisprofile oder das Bestätigungsverfahren ISiK der gematik GmbH. Er ist Contributor des hapi-fhir Projekts, Co-Chair der Genomics Workgroup bei HL7 International und stellvertretender Leiter der Terminologie Arbeitsgruppe im HL7 Deutschland e.V.</p>
<p>Mit einer Erfahrung von mehr als 16 Jahren hat er sich auf das Thema der Digitalisierung im Gesundheitswesen spezialisiert, insbesondere auf die Erfassung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten. Während seiner beruflichen Laufbahn bekleidete er bereits verschiedene führende Positionen in der Health-Tech-Branche.</p> <p>Sein Fokus liegt darauf, innovative Lösungen mit skalierbaren Geschäftsmodellen erfolgreich zu vermarkten. Dabei hat er sich zum Ziel gesetzt, die Branche voranzutreiben und durch wegweisende Technologien einen spürbaren Mehrwert für die Gesundheitsversorgung zu schaffen.</p>
Das Projekt ParkProReakt hat zum Ziel, ein interdisziplinäres, digital gestütztes Versorgungsmodell zu entwickeln welches eine proaktive Symptomerkennung bei Parkinson-Patient*innen ermöglicht und so die Gesundheitsversorgung der Patient*innen und deren Angehörige verbessert.
Nicht-medikamentöse Therapien – Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie – sind von großer Bedeutung in der Therapie des Morbus Parkinson, es werden z. B. durch Physiotherapie die gleichen Hirnregionen aktiviert wie durch dopaminerge Medikation. Aber ist jede Art der Physiotherapie gleichwertig? Was würde passieren, wenn man nicht nur allgemein „Physiotherapie“ oder „Ergotherapie“ verordnet,…
PARI Connect ist eine therapiebegleitende App für Patienten zur Dokumentation von Verneblertherapie und Lungenfunktion. Der Patient kann dafür Therapie- und Lungenfunktionsdaten seines verbundenen telemedizinfähigen Verneblers und Heimspirometers an die App übertragen. Auf Basis eines vom Patienten hinterlegten Therapieplans kann die Therapieadhärenz berechnet und angezeigt werden. Berichte zu…
Im Projekt Optimal@NRW wird ein neuartiger intersektoraler Ansatz für die Akutversorgung pflegebedürftiger geriatrischer Personen entwickelt und im Rahmen einer Studie evaluiert. Dazu werden intersektorale Daten verschiedener Systeme in einer zentralen Patientenakte integriert und durch eine unabhängige Auswertestelle zusammen mit Leistungsdaten von kooperierenden Krankenkassen evaluiert. Die…
1. Schaffung eines niedrigschwelligen und frühzeitig einsetzbaren onlinebasierten angeleiteten, strukturierten, manualisierten Motivationsprogramm, um betroffene und gefährdete Menschen im „Suchtraum“ Internet „abzuholen“. 2. Gezielte und effiziente Förderung der Motivation zur Verhaltensänderung durch ein kompaktes, ortsunabhängiges (weil onlinebasiertes), angeleitetes, strukturiertes,…
Onkologische Basisprofile für Deutschland
<p>Norman Uhlmann ist u.a. seit 2013 Geschäftsführer der h3ko Innovations GmbH, welche u.a. das erste zugelassene „App auf Rezept“ (KALMEDA) im Auftrag konzipiert und entwickelt hat und sich seitdem für den Betrieb verantwortlich zeichnet. Er lehrt seit 15 Jahren im Bereich Digitalisierung insbesondere Cloudcomputing und betreut verschiedene Forschungs- und Softwareentwicklungsprojekte im medizinischen und telemedizinischen Kontext. Ein Forschungsschwerpunkt seit 2015 ist die Digitalisierung der Rettungskette und die daraus notwendigen Interoperabilitätsanforderungen für die involvierten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Er nimmt u.a. auch die Stellung als verantwortliche Person (nach MDR) und als Sicherheitsbeauftragter ein.</p>
<p>Nina Petersmann studierte Medizinische Informatik an der Universität Heidelberg und der Hochschule Heilbronn. Während des Studiums war sie als Werkstudentin bei der InterComponentWare AG in Walldorf (Baden) tätig wo sie auch ihre Diplomarbeit zum Thema plattformunabhängige mobile Gesundheitsakte schrieb. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Software-Entwicklerin und später als Produktmanagerin in den Bereichen Patient Empowerment chronisch-kranker Patienten, telemedizische Lösungen und intersektorale Vernetzung. Seit 2019 ist sie als Solutions Architect bei der Philips GmbH Market DACH im Bereich Connected Care zuständig für das Spezifizieren kundenspezifischer Lösungen.</p>
<p style="text-align:justify;"><i>Die studierte Biotechnologin und Doktorandin Nina Haffer ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Institut für Gesundheitsforschung mit Expertise für semantische Interoperabilität mit Schwerpunktsetzung auf LOINC und SNOMED CT tätig. Am Institut für medizinische Informatik forschte sie an der Interoperabilität von DiGAs. Außerdem war sie für die Standardisierung von Forschungsdatenbanken für GenomDE tätig und nutzte ihr Wissen in FHIR für Microservices in Intelligenten Tutorensystemen. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Messung von Biomarkern und Gender Biases innerhalb von internationalen Terminologiestandards. Für die Projektgruppe Diversity der GMDS übernimmt sie eine leitende Funktion. In der Medizininformatikinitiative ist sie für die Informationsmodellierung des Kerndatensatzes in diversen Erweiterungsmodulen tätig und übernimmt die Federführung im PRO-Modul sowie im Modul für Psychische Gesundheit.</i></p>
<p>Nils Benning ist promovierter Medizininformatiker und beschäftigt sich insbesondere mit der Interoperabilität von klinischen Anwendungssystemen und deren konkreten Mehrwerten für die medizinische Versorgung. Durch seine vergangene Arbeit in einem Universitätsklinikum sind ihm klinische Prozesse sowie Organisationsstrukturen wohlbekannt. Bei der Tätigkeit im Produktmanagement für verschiedene Softwarehersteller im Gesundheitswesen, aktuell die d.velop AG, stellt die Entwicklung interoperabler Schnittstellen auf Basis offener Kommunikationsstandards einen Kern seiner Tätigkeit dar.</p> <p>Ein zentrales Leitziel seiner Tätigkeit ist die Vermeidung doppelter Dokumentation entlang des Versorgungspfades, um den Anteil der zur Verfügung stehenden Zeit des klinischen Personals für die direkte Versorgung zu erhöhen. Die Integration neuer Datenquellen stellt ein weiteres Kernziel dar, um die Versorgung mit Hilfe neuer Merkmalsarten und -granularitäten zu verbessern.</p> <p>Nils Benning ist aktives Mitglied im bvitg (Bundesverband Gesundheits-IT), dem BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) sowie der GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie).</p>
<p class="text-justify">Seit rund 10 Jahren treibe ich die Digitalisierung im Gesundheitswesen in verschiedenen Positionen voran. Ich empfinde es als Privileg, an Strategien und Technologien zu arbeiten, die die Gesundheit von uns allen verbessern können. Um evidenzbasierte Lösungen implementieren zu können, benötigen wir hochwertige Daten und interoperable Systeme. Dabei sollten wir vier Ebenen besonders in den Fokus nehmen: Prävention, Patientensteuerung, Aufwertung nicht-ärztlichen Personals durch Assistenzsysteme sowie die Automatisierung und Optimierung von Versorgungsprozessen. Die in diesen Bereichen anfallenden Daten werden uns dabei unterstützen, aus einem kurativen System ein präventiv ausgerichtetes Gesundheitswesen zu formen. Siehe auch "Gesundheit 2030", das als Grundlage für die Weiterentwicklung der Strategie Digitalisierung in Medizin und Pflege Baden-Württemberg dient.</p>
<p>Experte für die Generierung von datenbasierter Evidenz von der Datenerhebung am Point of Care bis zur Verwendung in Real-World Studien</p>