Schnittstelle zur Stammdatei Arztverzeichnis (SDAV)
Die Schnittstellenbeschreibung SDAV ist ein Standard zum Austausch der Betriebsstättennummern mit den jeweiligen Arztnummern zu einem Stichtag.
Die Schnittstellenbeschreibung SDAV ist ein Standard zum Austausch der Betriebsstättennummern mit den jeweiligen Arztnummern zu einem Stichtag.
Die Schnittstellenbeschreibung SDDA ist ein Standard zum Austausch der Kontaktdaten der Datenannahmestellen im Bereich der Disease-Management-Programme(DMP). Mit Hilfe dieser Schnittstelle ist es möglich, Daten für die Adressierung der DMP-Bögen zur Verfügung zu stellen.
Die Schnittstellenbeschreibung SDHM ist ein Standard zum Austausch der Heilmittelstammdatei. Die Inhalte der SDHM basieren auf dem Heilmittelkatalog (Teil 2 der Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesauschuss). Es beinhaltet insbesondere die Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen.
Die Schnittstellenbeschreibung SDHMA ist ein Standard zum Austausch der Kriterien, die zur Definition besonderer Verordnungsbedarfe gemäß Anhang 1 der Anlage 2 der Rahmenvorgaben nach § 106b Abs. 2 SGB V für die Wirtschaftlichkeitsprüfung ärztlich verordneter Leistungen als auch zur Definition eines langfristigen Heilmittelbedarfs gem. Anlage 2 der Heilmittel-Richtlinie festgelegt sind.
Die Schnittstellenbeschreibung SDICD ist ein Standard zum Austausch der Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD, engl.: International Classification of Diseases). Es beschreibt das Format der ICD-10-GM 2009, die in der ambulanten und stationären ärztlichen Versorgung in Deutschland zum Einsatz kommt.
Die Schnittstellenbeschreibung SDKRW ist ein Standard zum Austausch des Kodierregelwerks für die ICD-Kodierung. Mithilfe der Daten aus den Dateien können automatisierte Prüfungen der Kodierung durchgeführt werden bzw. Verbesserungpotential aufgezeigt werden.
Die Schnittstellenbeschreibung SDKH ist ein Standard zum Austausch der Kodierhilfe. Mitfilfe von Dateien dieses Standards werden für ICD-10-GM Codes Hinweise sowie Plausibilitäten zwischen ICD-10-GM-Codes strukturiert bereitgestellt.
Die Schnittstellenbeschreibung SDKT ist ein Standard zum Austausch der Kostenträgerstammdatei in der vertragsärztlichen Versorgung . Es beinhaltet Informationen zu den Kostenträgern (wie z.B. IK, VKNR, Gültigkeit etc.), welche im Rahmen der Abrechnung verwendet werden.
Die Schnittstellenbeschreibung SDKV ist ein Standard zum Austausch von KV spezifischen Daten, die es jeder Kassenärztlichen Vereinigung ermöglicht ihre speziellen Abrechnungsbedingungen für die KVDT-Abrechnung in den Softwaresystemen abbilden zu lassen.
Die Schnittstellenbeschreibung SDOMIM ist ein Standard zum Austausch von OMIM-G-Kodes des untersuchten Gens und von OMIM-P-Kodes für die Art der Erkrankung, die zu jeder abgerechneten genetischen Gebührenordnung gemäß den Vorgaben des EBMs übermittelt werden.
Die Schnittstellenbeschreibung SDPLZ ist ein Standard zum Austausch der Postleitzahl-Stammdatei, die sowohl die eindeutige Zuordnung der Postleitzahl zu einem KV-Bereich als auch eine Postleitzahl-Existenzprüfung in der Arztpraxis ermöglicht.
<p><strong>Se Ung Kim ist approbierter Arzt mit technischem Schwerpunkt und fundierter Erfahrung in der strategischen IT-Gestaltung im Gesundheitswesen.</strong></p><p> </p><p>Als <strong>Senior Enterprise Architect und Fachexperte (SME) für Healthcare und Versicherungen bei HBSN GmbH</strong> begleitet er derzeit Projekte mit <strong>MD-IT</strong>, dem <strong>Öffentlichen Gesundheitsdienst Baden-Württemberg (ÖGD BaWü)</strong> sowie mehreren <strong>gesetzlichen Krankenkassen</strong>. Dabei liegt sein Fokus auf der Weiterentwicklung interoperabler Architekturen, API-Standards sowie der sicheren Integration von Drittanbietern in bestehende Versorgungsstrukturen – etwa in Abstimmung mit Dienstleistern wie <strong>Bitmarck</strong>.</p><p> </p><p>Zuvor war er bei <strong>AOK Systems GmbH</strong> als Strategie- und Innovationsmanager tätig. Dort prägte er die konzeptionelle Weiterentwicklung des <strong>Digital Layers</strong>, einer API-basierten Integrationsplattform zur Entkopplung von Frontend- und Backend-Systemen. Sein Beitrag umfasste u. a. die Gestaltung einer MACH- und Event-Driven Architecture, standardisierte Schnittstellenkonzepte sowie Domain-Driven Design zur strukturierten Systemmodellierung. Zusätzlich leitete er maßgeblich die Einführung von <strong>LeanIX</strong> für das Enterprise Architecture Management und koordinierte die strategische Produktplanung auf Basis von Outside-In- und Inside-Out-Ansätzen.</p><p> </p><p>Weitere berufliche Stationen – u. a. bei <strong>Deloitte Consulting</strong> und <strong>fBeta GmbH</strong> – unterstreichen seine Expertise in der technischen Umsetzung sektorenübergreifender Versorgung, Datenschutz, IT-Sicherheit sowie der Planung cloudnativer Architekturen.</p><p> </p><p>Se Ung Kim verbindet medizinisch-fachliches Verständnis mit technischer System- und Methodenkompetenz. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf <strong>Interoperabilität</strong>, <strong>Architekturstandardisierung</strong> und <strong>strategischer IT-Integration im GKV-System</strong>.</p>
<p>Sebastian Arndt ist Senior Digital Health Expert bei der Techniker Krankenkasse. In dieser Position ist er für produktübergreifendende fachlichen Themen und der Konzeption dieser in TK-Safe zuständig.</p>
<p>Dr. med. Sebastian Dries, MBA ist seit rund 25 Jahren im Spektrum Medizin, IT und Innovation beruflich aktiv. Parallel zum Medizinstudium entwickelte er Dokumentations-Anwendungen in der damals rudimentären KIS-Landschaft und unterstützte eine Vielzahl von Forschungsprojekten. Das eigene Promotionsprojekt in computerassistierter Chirurgie führte ihn während der Facharztweiterbildung in die MedTech / Health IT Industrie, wo er patentierte Algorithmen für medizinische Entscheidungsunterstützung erfand, das weltweite Forschungsportfolio des Konzerns verwaltete, Corporate Ventures entwickelte und anschließend den deutschen E-Health-Bereich für Telemedizin, Patientenportale und Gesundheitsakten aufbaute. Als Vorstandsmitglied (CTO) eines national expandierenden MVZTrägers setzte er die digitale Transformation von Leistungs- und Service-Prozessen im Gesundheitswesen interdisziplinär, agil und kosteneffizient um, von Patientenportal bis KI-Befundung und von redundanten Rechenzentren bis virtuelle Großgerätbedienungsunterstützung. Zuletzt richtete Herr Dr. Dries die Organisation und das Portfolio der Medizininformatik-Abteilung eines Fraunhofer-Instituts marktrelevant neu aus.</p>
<p>Sebastian Stäubert ist Medizininformatiker und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig. Er ist Leiter der Taskforce Consent Umsetzung in der Medizininformatik Initiative und Mitglied der HL7-DE Arbeitsgruppe Einwilligungsmanagement (HL7/IHE Interop-Forum), wobei u.a. entsprechende FHIR Profile entwickelt und abgestimmt werden.Zu seinem Forschungsschwerpunkt gehört die Modellierung von IT-Architekturen. In diesem Zusammenhang hat er die operative Leitung des DFG-geförderten Forschungsprojektes "Planungsunterstützung für interoperable Informationssysteme in der klinischen Forschung", welches sich mit der Weiterentwicklung von Modellierungsmethoden (3LGM²) auf diesem Gebiet beschäftigt.</p>
Ziel des Projekts SPIZ ist eine sektorenübergreifende Versorgung von Patient:innen mit hämatologischen Erkrankungen nach innovativer Zelltherapie, die aus verschiedenen Gesichtspunkten eine Optimierung der Versorgungslage darstellt. Allogene Stammzelltransplantationen werden nur an spezialisierten Zentren durchgeführt. Das Einzugsgebiet der beteiligten Zentren beträgt bis zu 200 km, was…
Das Glaukom - auch grüner Star genannt - ist eine der häufigsten chronischen Augenerkrankungen. In Deutschland sind fast eine Millionen Menschen davon betroffenen, und schlecht oder unbehandelt können Erkrankte erblinden. Die Behandlung des Glaukoms basiert in der Regel maßgeblich darauf, den Augeninnendruck (IOD) zu senken. Das Projekt SALUS untersucht deshalb, ob die Glaukom-Versorgung…
Standardisierte Pflegeprozessdokumentation mit BAss und ENP-Interventionen: Es wurden in 2018 und 2019 zwei OPS-Anträge beim DIMDI gestellt, welche für jede Klink zwei standardisierte Instrumente für die elektronische Pflegeprozessdokumentation kostenfrei zu Verfügung stellt. Die Anträge werden erneut in 2020 gestellt. Bei den Instrumenten, welche über eine Fachkommission der Fachgesellschaft…
Dieses Dokument spezifiziert Anforderungen und bietet eine Anleitung für die Einrichtung, Implementierung, Aufrechterhaltung und kontinuierliche Verbesserung eines Privacy Information Management Systems (PIMS) in Form einer Erweiterung der ISO/IEC 27001 und ISO/IEC 27002 für das Datenschutzmanagement im Kontext der Organisation.
OAuth2.0 ist aktuell ein state-of-the-art Framework um über verteilte Systeme Authorisierungen und Authentifikationen in einem sicheren Rahmen durchführen zu können. Führende Anbieter im Web-Umfeld setzen bereits auf das Framework und mit den Definition der SMARTonFHIR Initiative ist OAuth2.0 auch für die Verwendung im FHIR Umfeld empfohlen und definiert worden. Um einheitliche Authorisierungen…
Kliniken und Organisationen im Gesundheitswesen benötigen einen sicheren Messenger, damit sich Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter und Patienten einfach, schnell und effektiv austauschen können. Wichtig ist mit dem sicheren Messenger zum einen die interne Kommunikation zu verbessern, um die Organisation zu vereinfachen, einen guten Informationsaustausch zu gewährleisten und schnelle Abläufe…
Alkoholkonsumstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen weltweit und sind durch einen oft chronischen Verlauf gekennzeichnet. Obwohl das deutsche Gesundheitssystem eine Vielzahl von Behandlungsangeboten für die Betroffenen bereithält, nimmt nur ein vergleichsweise geringer Anteil der Betroffenen nach Abschluss des stationären Entzugs weiterführende Versorgungsangebote in Anspruch.…