Systematische Unterstützung stationär-psychiatrischer/psychosomatischer Kliniken bei der Implementierung einer digitalen Nachsorge

SUPERDINA

Typ:
Projekt
Stand:
12.10.2022
Medizinische Fachrichtungen:
Psychiatrie und Psychotherapie
Projekt von:
01.06.2023
Projekt bis:
31.05.2026
Versorgungsebene:
ambulante Versorgung
Zielsetzung:

Projektziele: (1) Identifikation von Barrieren, die die Implementierung einer digitalen Nachsorge in stationär-psychiatrischen/psychosomatischen Kliniken erschweren, (2) darauf aufbauende Entwicklung einer Maßnahme zur Förderung der Implementierung (SUPERDINA) und (3) empirische Evaluation von SUPERDINA. Primäre Hypothese: Kliniken, die mit SUPERDINA unterstützt werden, führen häufiger eine digitale Nachsorge ein als Kliniken, die nicht mit SUPERDINA unterstützt werden. 

SUPERDINA-Komponenten: (A) evidenzbasierte und praxisoptimierte Anleitungen zur klinikspezifischen Analyse des Implementierungs-Ist-Soll-Zustandes sowie zur Erarbeitung und Umsetzung eines individuellen Implementierungsplans; (B) web-basiertes Leitsystem, welches die Kliniken nutzeroptimiert durch die notwendigen Implementierungsschritte führt; und (C) Implementierungshotline. 

Beschreibung

Im beantragten Projekt sollen als kurzfristiges Ziel ein Modell entwickelt werden, welches bedeutsame Barrieren bei der Implementierung digitaler Nachsorgeangebote nach stationär-psychiatrischer/psychosomatischer Behandlung einer psychischen Störung spezifiziert. Als mittelfristiges Ziel soll mit Hilfe des Projekts geklärt werden, inwieweit die Implementierung einer sol-chen digitalen Nachsorge mit Hilfe einer größtenteils automatisierten Hilfestellung gefördert wer-den kann, welche (aufbauend auf dem Barrierenmodell und in iterativer Abstimmung mit relevan-ten Leistungserbringer*innen und Patient*innen) im Projekt (agil) entwickelt werden soll. Die „Systematischen Unterstützung psychiatrischer und psychosomatischer Kliniken bei der Implementie-rung digitaler Nachsorgeangebote (SUPERDINA)“ soll aus praxisvalidierten Verfahrensbeschreibungen, einem web-basierten Leitsystem (welches die Kliniken durch den Implementierungspro-zess führt und dabei die Anleitungen an der jeweils passenden Stelle nutzergerecht präsentiert) und einer (optional nutzbaren) Telefonhotline bestehen. Als primäre Hypothese im Projekt soll die Annahme getestet werden, dass implementierungsinteressierte Kliniken, denen SUPERDINA zur Verfügung gestellt wird, erfolgreicher bei der Implementierung einer digitalen Nachsorge sind als implementierungsinteressierte Kliniken, denen SUPERDINA nicht zur Verfügung gestellt wird. Als sekundäre Hypothese soll u.a. die Annahme getestet werden, dass ein solcher Effekt über die Ein-flussnahme auf die in der ersten Projektphase identifizierte Barrieren vermittelt wird. Das langfris-tige Ziel des Projekts besteht insbesondere darin, interessierten Kliniken einen praxisoptimierten und empirisch validierten Prototyp von SUPERDINA leicht abrufbar zur Verfügung zu stellen. Dar-über hinaus sollen relevanten Entscheidungsträgern (Gesetzgeber, Krankenkassen) praxisvalidierte Empfehlungen zur Optimierung der rechtlich-regulativen Rahmenbedingungen für digitale Nachsorge nach stationär-psychiatrischer/psychosomatischer Behandlung zur Verfügung gestellt werden.

Abgeleitete Maßnahmen

Keine Angabe durch den Projektträger

Zusätzliche Maßnahmen

Keine Angabe durch den Projektträger

Informationsgewinnung und -übertragung

Keine Angabe durch den Projektträger

Informationsempfänger und -verarbeitung

Keine Angabe durch den Projektträger

Einschlusskriterien

Keine Angabe durch den Projektträger

Ausschlusskriterien

Keine Angabe durch den Projektträger

Teilnehmende Versicherte:

Einzugsgebiet: Bundesweit


Einzugsgebiet: Bundesweit

1. Kostenträger:

Innovationfonds DLR

Adresse:
Gutenbergstr. 13
10587 Berlin

2. Kostenträger:

Innovationfonds DLR

Adresse:
Gutenbergstr. 13
10587 Berlin

Teilnehmende Leistungserbringer:

Krankenhäuser

Weiterführende Informationen

Keine Angabe durch den Projektträger

Durchführung einer Evaluation:

Vorgesehen

Durchführende Organisation:

Universitätsklinikum Erlangen, Center of Clinical Studies (CCS)
91054 Erlangen
Deutschland

Art/Typ des Evaluationskonzeptes:

Keine Angabe durch den Projektträger

Art des Evaluationsdesigns:

Keine Angabe durch den Projektträger

Art der verwendeten Daten:

Keine Angabe durch den Projektträger

Vorhandene Rechtsgrundlage

Keine Angabe durch den Projektträger

Zusätzliche Rechtsgrundlage

Keine Angabe durch den Projektträger

Genutzte Förderprogramme

Keine Angabe durch den Projektträger

Verwendete Standards:

Keine Angabe durch den Projektträger

Weitere verwendete Standards:

Keine Angabe durch den Projektträger

Verwandte Projekte:

Keine Angabe durch den Projektträger

Wählen Sie

Kontakt

Gesamtprojektleitung:

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Matthias Berking
Nägelsbachstr. 25a
91052 Erlangen
Deutschland

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